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Die Gemeinde Ebsdorfergrund kann sich auch deshalb manches leisten, weil es Bürgermeister Andreas Schulz versteht, immer wieder neue Fördertöpfe in Europa, vom Bund, dem Land, dem Regierungspräsidium Gießen, dem Landkreis und zuletzt auch in öffentlich-privater Partnerschaft für die Gemeinde zu generieren.

Das GrundBad in Heskem-Mölln bekommt Geld vom Bund. 40 Prozent der Investitionskosten kommen von dort und helfen das Hallenbad nicht nur energetisch zu sanieren.
Das GrundBad in Heskem-Mölln bekommt Geld vom Bund.
40 Prozent der Investitionskosten kommen von dort und helfen das Hallenbad nicht nur energetisch zu sanieren.

Auf rd. 5 Millionen Euro addiert sich diese Summe aus Zuschüssen und Fördergeldern bis Jahresende seit 2013.Die meisten Mittel fließen dabei in den Dorferneuerungsschwerpunkt Wittelsberg, der gleich aus mehreren Fördertöpfen Geld erhält.

Ebsdorf wird mit seinem 1,5 Millionen teurem Musikergartenprojekt ein neuer Schwerpunkt, hofft Rathauschef Andreas Schulz.

Gleich 5 Dörfer (Wermertshausen, Roßberg, Dreihausen, Leidenhofen und Rauischholzhausen) profitieren vom KIP-Programm des Landes Hessen, mit dessen Hilfe die Gehweganlagen in den dortigen Ortsdurchgangsstraßen erneuert werden.

Für den Straßenbau in der Raingasse in Dreihausen wird in diesem Jahr noch eine Förderung in Höhe von 400.000 Euro erwartet.

Aus Leader Mitteln (Europa) wurden gleich 3 Projekte im Grund gefördert:

 

 

Der „Garten des Wandels“ in Beltershausen-Frauenberg, der Kirchberg in Wittelsberg als touristische Landmarke und zur Zeit die „Freiflächenoase“ in Roßberg.

Zusammen genommen flossen EU-Mittel von rd. 350.000 in den Grund.

Auch das Feuerwehrwesen profitiert von dem Fördergeldregen. Einen Bescheid von 168.000 Euro brachte jüngst der Hessische Finanzminister persönlich nach Dreihausen.

Der Bescheid über 480.000 Euro für die Förderung des Neubaus gleich  3 neuer Krippengruppen an die Kindertagesstätte „Sonnenschein“ ist gerade bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. 1,5 Millionen Euro will die Gemeinde allein hier investieren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Grund weiter auszubauen.

IMG_7513webStolz ist Bürgermeister Andreas Schulz auf „seinen GrundTreff„. Ein Jugendzentrum für die Generation ab 50 Jahren. Mit 150.000 Euro beteiligt sich das Hessische Sozialministerium an dieser Vorzeigeeinrichtung.

Aber auf viele kleinere Förderungen für den Bürgerbus, den Gewässerschutz, Ausgleichsgelder für die Windkraftanlagen in Amöneburg und, und, und…. tragen dazu bei, dass im Grund nicht mehr nur das Notwendige, sondern auch das Wünschenswerte verwirklicht werden kann.

Seiner Verwaltung stellt Andreas Schulz ein gutes Zeugnis dafür aus, die Fördergelder auch im Zeit – und Kostenplan einzusetzen. „Das muss eine kleine Verwaltung erst mal leisten“, bringt der Verwaltungschef sein Lob auf den Punkt.

Und: Die Eigenmittel, die der Bürgermeister insgesamt auf das 2-3 fache schätzt muss man aber auch erst einmal neben den vielen nicht geförderten Projekten erwirtschaftet haben.