Politik

 

Rückblick auf die politische Geschichte im Grund

1972- 1997

Die letzten Kommunalwahlen  vor dem Zusammenschluss 1974 fanden am 22. Oktober 1972 statt. Sie waren auch die ersten Wahlen in der neu gegründeten „kleinen“ Großgemeinde Ebsdorfergrund (Dreihausen, Heskem-Mölln, Roßberg, Wermertshausen und Wittelsberg).

Zur Wahl eines Bürgermeisters am 3. Februar 1973 traten Otmar Wiegand für die SPD und Helmut Nau für eine bürgerliche Mehrheit bestehend aus drei Wählergruppen an. Wiegand siegte mit einer Stimme Mehrheit.  Am 1. Juli 1974 gingen nach Willen des Gesetzgebers auch die bis dahin selbständig gebliebenen Gemeinden und ihre Gremien rechtlich unter. Die Wahlen bestätigten die SPD mit 53 Prozent der Stimmen.

In den Wahlen von 1997, 1981, 1985 und 1989 erreichte die SPD immer eine absolute Mehrheit, während CDU und Freie Wähler je etwa 20 Prozent der Stimmen erhielten. Die seit 1981 aktive Demokratische Alternative, später die Grünen, erfreuten sich bis 1993 zunächst zunehmender Zustimmung. 2001 traten Bündnis 90/Die Grünen vorübergehend nicht mehr an.

Mitte 1992 entschied Otmar Wiegand aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen. Am 19. Dezember trat Andreas Schulz (SPD), Diplomverwaltungswirt und ausgebildeter Organisator aus Maintal- Dörnigheim im Main -Kinzig-Kreis,  seine Nachfolge an. Er wurde in geheimer Wahl mit 2/3 Mehrheit von der Gemeindevertretung gewählt.

Bei der Kommunalwahl am 7. März 1993 verlor die SPD die absolute Mehrheit, eroberte sie aber bei der darauf folgenden Kommunalwahl am 2. März 1997 mit 51, 6 Prozent zurück.

In den Jahren 1993 bis 1997 gab es eine Ein-Stimmen-Mehrheit der Parteien CDU, Bündnis 90/Die Grünen und ÜBE/FWG, die sich zu einer Zählgemeinschaft zusammengeschlossen hatten, gegenüber der SPD.

Bürgermeisterdirektwahlen 1998 und 2004

Am 21. Juni 1998 fand dann die erste Bürgermeisterdirektwahl in Ebsdorfergrund statt. Neben Amtsinhaber Andreas Schulz kandidierte Thomas Leibold (CDU). Schulz wurde von der SPD und Bündnis 90/Die Grünen unterstützt. Er entschied die Wahl für sich.

Vor der zweiten Direktwahl  am 13. Juni 2004 hatten sich CDU und ÜBE/FWG zu einem Parteienbündnis zusammengeschlossen. Ihr Kandidat hieß Uwe Weber (CDU).  Auch diese Wahl entschied Andreas Schulz für sich.

Kommunalwahlen 2001 und 2006

Die Kommunalwahl am 18. März 2001 gewann die SPD mit 56, 1 Prozent vor der CDU mit 27, 1 Prozent und der ÜBE/FWG mit 16, 6 Prozent. Die SPD erhöhte die 1997 zurück gewonnene absolute Mehrheit auf 17 Mandate.

Am 26. März 2006 verteidigte die SPD mit 53, 6 Prozent der Stimmen ihre Mandate, obwohl die Grünen als vierte Gruppierung zur Wahl antraten und ein Ergebnis  von 4, 4 Prozent erreichten.  ÜBE/FWG mit 14, 1 Prozent verlor ein Mandat, die CDU mit 28, 0 Prozent behielt neun Sitze in der Gemeindevertretung.

2010 :

Am 20. Juni 2010 fand die Bürgermeister-Direktwahl statt, bei der Bürgermeister Andreas Schulz erstmals als Alleinkandidat antrat. Er wurde im Amt bestätigt und tritt nun seine vierte Amtszeit an.

Kommunalwahl 2011:

Bei den Kommunalwahlen am 27.März 2011 erhielt die SPD mit 51,5 % wieder die absolute Mehrheit. Mit 22,9% erhielt die CDU 7 Sitze im Parlament. Die Grünen und die ÜBE/FWG sind mit jeweils vier Sitzen im Parlament vertreten.


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