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– ein besonderes Geschenk in vielerlei Hinsicht

Rund 50 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen engagieren sich in der Gemeinde für die erfahrene Generation.  Sei es im GrundTreff, im Redaktionsteam der GrundWelt oder auch in den einzelnen Treffpunkten – ohne sie wären die Angebote nicht so vielfältig und abwechslungsreich.

Um dieses Engagement zu würdigen und um „Danke“ zu sagen, hatte die Gemeinde in den Vorjahren zu einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Atmosphäre eingeladen. Aber in diesem Jahr ist alles anders…

Um auch in 2020 Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit der Ehrenamtlichen auszudrücken, hat sich Bürgermeister Andreas Schulz etwas ganz besonders Innovatives ausgedacht.

„Wir sagen Danke -Box“

„In Kooperation mit der Marktscheune Wittelsberg erhalten die engagierten Helferinnen und Helfer eine „Wir sagen Danke Box“ im Wert von 51 Euro, gefüllt mit nachhaltigen Produkten aus dem Sortiment der Marktscheune,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz.

„Zuvor hatten wir schon eine ‚Wir bleiben Zuhause Box‘, die man online bestellen konnte, auf den Markt gebracht,“ sagt Katharina Marin von der Marktscheune in Wittelsberg, „und der Bürgermeister hatte die Idee, diese Box in eine „Wir sagen Danke Box“ für seine  ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer umzuwandeln.

Doch damit nicht genug. Denn die Box wird jeder bzw. jedem einzelnen der Ehrenamtlichen persönlich übergeben – und zwar von Mario Euker aus Wittelsberg. Der Extremsportler wird innerhalb einer Woche die Helferinnen und Helfer, die in der ganzen Gemeinde verteilt sind, zu Fuß besuchen.

Aber was genau hat es eigentlich damit auf sich?

Mario Euker

Begegnung mit Mario Euker – „Runnig a heart thru Germay“

Wie der Zufall es wollte, traf Bürgermeister Andreas Schulz bei einem Termin in Ebsdorf auf Mario Euker, der den Bürgermeister kurzerhand ansprach, um ihm von seinem Projekt zu erzählen.

Der sportbegeisterte Wittelsberger hat einen persönlichen Spendenlauf mit dem Namen „Runnig a heart thru Germany“ ins Leben gerufen.

„Im Mai wollte ich eigentlich durch ganz Deutschland laufen,“ erklärt er.

Aber aufgrund der derzeitigen Situation habe er das Ganze auf Mai 2021 verschieben müssen.

Die von ihm geplante Strecke verläuft wie ein Herz und für jeden gelaufenen Kilometer möchte er 1 Euro für einen guten Zweck spenden wie z.B. die Kinderhospizstiftung oder die Kinderkrebsstiftung und hofft, dass auch andere ihn unterstützen.

„Insgesamt werden es 2000 bis 2300 km sein,“ schätzt Mario Euker und geht davon aus, dass er zwischen 70 und 80 km pro Tag zurücklegen wird.

Die Idee des Spendenlaufs fand bereits Unterstützer und so wurde Mario Eukers eigene Spende von Bekannten sogar vervierfacht.

Auch Bürgermeister Andreas Schulz fand die Idee klasse und „engagierte“ den Extremsportler zur Überbringung der „Wir sagen Danke Box“.

Jeweils zur Hälfte werden die dafür gelaufenen Kilometer von der Gemeinde und der Marktscheune mit 50 Cent unterstützt.

Elfriede Staubitz bekommt als Erste die Box überreicht

Elfriede Staubitz ist eine der 50 Helferinnen der Gemeinde.

Sie bekam am Freitag, dem 5. Juni als erste der ehrenamtlichen Helferinnen die „Wir sagen Danke Box“ überreicht.

Elfriede Staubitz bekommt die „Wir sagen Danke Box“ von Mario Euker persönlich überreicht.

„Ich freue mich sehr,“ sagte die 83-jährige Wittelsbergerin, die sehr aktiv ist, wenn es um die Arbeit im GrundTreff geht.

Nach dem Motto „Ich habe Hände, die müssen arbeiten,“ organisiert sie eigenständig den Spielenachmittag im GrundTreff und packt auch sonst immer mit an, wenn sie gebraucht wird.

„Auf Elfriede kann ich mich immer verlassen,“ so die GrundTreff Geschäftsführerin Elke Siebler.

Und auch jetzt, wo der GrundTreff geschlossen ist, lässt Elfriede Staubitz es sich nicht nehmen, zu helfen, indem sie sich um die dortigen Pflanzen kümmert.

„Es ist schon traurig, wenn man im GrundTreff ist und alles ist leer,“ bemerkte sie.

Vor Corona waren es 600 Gäste im Monat, die das bunte Treiben in der WittelsbergerBegegnungsstätte genossen. Jetzt ist niemand da.

Das wird sich aber hoffentlich bald ändern, denn nach den Sommerferien wird der GrundTreff wieder seine Türen für die erfahrene Generation öffnen, – aber unter besonderen Hygienebedingungen.

„Ich finde, die jetzige Situation zeigt uns, wie gut wie er es hatten und wie schnell sich alles ändern kann,“ meinte Elfriede Staubitz und lobte vor allem den Bürgermeister, durch dessen Arbeit und Engagement der Ebsdorfergrund so hervorragend aufgestellt sei.

„Wir sollten alles dafür tun, das Gute, das wir haben, zu erhalten, vor allem auch für die nachfolgenden Generationen,“ so die 83-Jährige abschließend.

Besondere Aktionen wie diese, die auf Nachhaltigkeit und gegenseitige Unterstützung setzen, tragen sicherlich dazu bei.

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