Hugenotten- und Waldenserpfad

Der 2.000 km lange europäische Kulturfernwanderweg „Hugenotten- und Waldenserpfad“ präsentiert das Kulturerbe der protestantischen Glaubensflüchtlinge und schenkt den Themen Migration und Integration in Europa verstärkte Bedeutung.

Der Wanderweg beginnt in den nordprovenzalischen und den piemontesischen Alpen, führt also sowohl über Frankreich, als auch Italien durch die Schweiz weiter nach Deutschland durch Pforzheim, Neu-Isenburg, durch die „Waldenserkolonie“ Frauenberg und weiter nach Marburg und endet in Bad Karlshafen im Norden Hessens.

2013 hat der Europarat dem Weg die Auszeichnung „Europäische Kulturroute“ verliehen.

Als Einstieg eignet beispielsweise der Parkplatz des Gasthauses „Zur Burgruine Frauenberg“, das in seiner Karte auch hugenottische Spezialitäten anbietet.

Dort gibt es seit dem Jahr 2015 auch den so genannten Garten des Wandels, einen Sinnesgarten, der eng mit der Geschichte der Hugenotten und Waldenser verbunden ist. Symbolisch soll dieser deren Geschichte und Flucht widerspiegeln. Vier Quadranten stehen für die Wanderung des Lebens von der Jugend bis zum Tod symbolisiert durch Pflanzen und künstlerische Elemente.

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