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Trotz Coronakrise kam am Montagabend die Gemeindevertretung Ebsdorfergrund zusammen. Zwar mit weniger Gemeindevertretern und besonderen Sicherheitsvorkehrungen, aber im Grund denkt man schon jetzt an die Zeit nach der Krise.
Dann braucht es nämlich Arbeits- und Ausbildungsplätze und einen Autohof mit Tankstelle – erst recht nach der Schließung der Tankstelle in Heskem-Mölln.

 

Das neue Gewerbegebiet wird verkehrstechnisch über zwei Landstraßen (L3125 und 3048) erschlossen und belastet die Ortslage von Heskem-Mölln  nicht.
Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat das Gewebegebiet schon lange systematisch vorgeplant und eigens am neuen Kreisverkehrsplatz im Rahmen des Ortsumgehungsbaus eine zusätzliche Abfahrt bauen lassen.

Die Erschließung mit Wasser- und Abwasser wird über das bereits in der Umsetzung befindliche Einkaufsoasenprojekt umgesetzt.

„Weitere Projekte in Heskem-Mölln werden den Ortsteil zum GrundZentrum machen“, blickt Bürgermeister Andreas Schulz in die nahe Zukunft.
Voraussetzung dafür war der Beschluss am Montagabend, den 30.März 2020.

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung InterKom 1-2.

8 Hektar Misch- und Gewerbeflächen macht die Gemeinde damit zur Bebauung klar. Jetzt können die notariell, gesicherten Grundstücke gekauft werden.

Auf die Aussaat kann verzichtet werden.

Der Feststellungs- und Satzungsbeschluss hätte nicht aufgeschoben werden können.

„Die Fristen laufen ja trotz der derzeitigen Krise. Und in ein paar Wochen sieht es möglicherweise noch schlechter aus“, erklärt Bürgermeister Andreas Schulz das Abhalten der Sitzung.

Er möchte möglichst lange keine Einschnitte in die parlamentarische Demokratie und dennoch die Handlungsfähigkeit der Gemeinde aufrechterhalten.

Für ihn wäre es ein völlig falsches Zeichen, wenn jetzt diejenigen, die für u. a. die Wasser- und Abwasserentsorgung, das Stromnetz oder die Kitas verantwortlich sind, den „Kopf in den Sand stecken“.

„Die Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge müssen unbedingt weiterhin wahrgenommen werden und das nicht nur von den ,Indianern‘, sondern gerade auch von den ,Häuptlingen‘“, so der Bürgermeister abschließend.