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Startschuss für Erschließung der Einkaufsoase bei Heskem-Mölln gegeben

Der Bau der neuen Ortsumgehung – L -3125 von Heskem-Mölln, den die Gemeinde Ebsdorfergrund dem Land Hessen gegenüber vorfinanziert hat, hat es möglich gemacht:  Vor den Toren Heskem-Möllns wird eine „Einkaufoase“ mit EDEKA und Sparkasse entstehen. Der 1.Spatenstich wurde in der vergangenen Woche gesetzt

„Heskem-Mölln soll zu dem neuen GrundZentrum in der Gemeinde werden,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz sein Ziel.

Nach der Aufwertung der Ortsmitte folgt mit Erschließung der Einkaufoase der nächste Schritt in diese Richtung.

Der 1.Spatenstich ist vollzogen, jetzt beginnen die Bauarbeiten zur Erschließung der Einkaufsoase. V.l. Matthias Bauscher (bauausführende Firma Bauscher aus Neustadt), Bürgermeister Andreas Schulz, Dr. Walter Grohmann vom Ingenieurbüro Grohmann und Harald Bausch sowie Stanislaw Kurilenko von der Gemeinde Ebsdorfergrund

Die Erschließung der Einkaufsoase

Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, so dass im Frühjahr nächsten Jahres mit dem Bau des EDEKA Marktes von 1300 Quadratmeter und der Sparkassenfiliale begonnen werden kann.

Die Arbeiten umfassen das 1,3 Hektar große Gebiet Einkaufoase sowie die Erschließungsarbeiten vom alten Kreisverkehrsplatz zu Interkom, den Bau einer fußläufigen Verbindung von Heskem zur Einkaufsoase sowie den Bau eines Regenrückhaltebeckens und natürlich die Verlegung von Kanal-und Wasserleitungen.

1, 3 Mio Euro Investitionskosten

Rund 340.000 Euro werden von der Gemeinde in die Erschließung der Einkaufsoase investiert, ohneGrunderwerbskosten.

Zusätzlich zu den Kosten werden rund 140.000 Euro inkl. Ingenieurkosten für den Bau einer Wasserleitung von der Gemeinde Ebsdorfergrund investiert

Die Kirchhainerstraße wird eine neue Wasserleitung bekommen, die von der Kreisstraße bis zur Einmündung Hohmannsweg verläuft und die Versorgung des geplanten Generationenparks sicherstellen soll, womit gleichzeitig die Ortsnetzhydraulik der Wasserversorgung verbessert wird.

„Die neue Wasserleitung in der Kirchhainer Straße wird mit der Wasserleitung zur Erschließung der Einkaufsoase und dem Interkom Gebiet zu einer Ringleitung verbunden, was versorgungstechnisch von Vorteil ist,“ erläutert Dr. Walter Grohmann vom zuständigen Ingenieurbüro.

Im Zuge der Erschließung erfolgt die Kabelverlegung eines 20 KV Stromkabels durch die GrundNetz GmbH, die hierfür rund 200.000 Euro investiert.

„Am Ende werden rund 1,3 Mio. Euro in die Erschließung des Gewerbegebietes Interkom investiert worden sein,“ erläutert der Bürgermeister, wovon rund 1/3 der Kosten auf die Erschließung Einkaufsoase entfallen. Die restlichen 2/3 der Investitionen werden von den drei Kommunen Marburg, Staufenberg und Ebsdorfergrund übernommen. Allerdings kommen später weitere Erschließungskosten für das neue Gewerbegebiet hinzu.

 Regenrückhaltebecken mit Sedimentationsanlage

„Die Regenwasserentwässerung aus dem Gebiet „Einkaufoase“ ist über ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 735m³ mit einer vorgeschalteten Sedimentationsanlage in den „Wittelsberger Bach“ vorgesehen,“ so Dr. Grohmann. Zunächst wird das Regenwasser in die Sedimentationsanlage geleitet, in der sich Feinteile wie Staubpartikel, Gummiabrieb von Reifen, aber auch z.B. Vogelkot und andere Stoffe, die von den zu entwässernden Flächen vom Regenwasser abgespült werden in einem „Schlammraum“ absetzen, der von Zeit zu Zeit gereinigt werden muss.

Das Regenwasser wird hier quasi mechanisch gereinigt und fließt dann weiter in das Regenrückhaltebecken. Dieses dient dazu bei starkem Niederschlag die „Stressbelastung“ für das Gewässer zu mindern, indem die hier gesammelte Wassermenge „zeitlich gestreckt“ weitergeleitet wird.

„Im Prinzip soll das Regenwasser dem Gewässer in möglichst natürlicher Form und Menge zugeleitet werden, so als ob die erschlossene Fläche nicht versiegelt wäre,“ fasst Harald Bausch, zuständiger Mitarbeiter der Gemeinde, zusammen.

 

Schritt für Schritt in Richtung GrundZentrum

Im zweiten Halbjahr plant die Interkom GmbH die Erschließung des neuen Gewerbegebietes auszuschreiben, damit dann auch die Tankstelle gebaut werden kann.  Und so geht es Schritt für Schritt weiter in Richtung „GrundZentrum -Heskem-Mölln“.