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Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten für ein weiteres Neubaugebiet im Ebsdorfergrund. In Rauischholzhausen entstehen 20 neue Bauplätze. „Die Gemeinde kann sich vor der Nachfrage nach Bauplätzen kaum retten“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz.

RHH-sonnenplateau-4965.jpgwebDaher seien schon vor dem Spatenstich 14 der Grundstücke abverkauft worden. Insgesamt sechs Grundstücke sind laut Thomas Bark, Geschäftsführer der ausführenden Firma Geissler Infra, noch zu haben – zum Preis von 99 Euro pro Quadratmeter. Die Flächen sind dabei zwischen 572 und 883 Quadratmeter groß. „Im Marburger Umland, wo die Preise teilweise auch bei 160 Euro pro Quadratmeter liegen, ist das schon ein Schnäppchenpreis“, betont Schulz. Denn grundsätzlich würden derzeit und in Zukunft die Preise für Bauland steigen.

Zu dem guten Preis gibt es in Rauischholzhausen im Neubaugebiet „Sonnenplateau“ auch noch eine wundervolle Aussicht kostenlos obendrauf: Das Gebiet liegt auf einem Hochplateau mit weitem, unverbaubarem Ausblick auf die Amöneburg und das Amöneburger Becken, ist durch den geraden Boden günstig bebaubar und verfügt über eine gute Verkehrsanbindung nach Marburg, Gießen und Kirchhain. „Durch das Schloss mit seinem Park und die Anbindung an Radwege und Wanderwege ist auch der Naherholungsfaktor hier sehr hoch“, wirbt Andreas Schulz. In unmittelbarer Nähe gebe es zudem Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und einen Kindergarten. „In Rauischholzhausen fühlen sich auch die Störche wohl“, lenkt der Bürgermeister zudem den Blick auf die Naturnähe.

RHH-sonnenplateau-4973.jpgweb„Derzeit verfügen wir nur noch in Roßberg und Wermertshausen über kommunale Bauplätze“, führt der Rathauschef aus. In Rauischholzhausen, Hachborn, Dreihausen, Beltershausen und Heskem sollen deshalb weitere entstehen – nicht zuletzt, um junge Familien in der Gemeinde zu halten und weitere Familien anzusiedeln. Denn die Gemeinde Ebsdorfergrund lebt nicht hauptsächlich von der Ansiedlung von Gewerbe: „Unsere gute Haushaltslage ist auf die Bevölkerungsstruktur zurückzuführen“, erklärt Andreas Schulz. Viele Menschen mit sozialversicherungspflichtigem Job leben in der Gemeinde, lassen ihre Steuern damit auch dort. Die Lohn- und Einkommensteueranteile seien daher die wichtigste Einnahmequelle der Kommune. „Deswegen setzen wir seit jeher auf behutsames Wachstum.“

Mit dem Endausbau der Straße im „Sonnenplateau“ rechnet der Bürgermeister für 2019, nach dem Bau der Häuser. Wenn die Anlieger im Kreuzweg es zudem wollen, würde auch die Straße an der Kita entlang bis zum Höinger Weg endausgebaut werden. „In zwölf Jahren haben wir hier im Ort zwölf Straßen endausgebaut oder grundhaft saniert“, so Andreas Schulz. Der weitere Ausbau im Kreuzweg würde die Aufwertung der Infrastruktur dabei komplettieren.