Gehwegparken ist kein Kavaliersdelikt

Dienstag, 13. August 2019

Sei es aus Bequemlichkeit, Platzmangel oder Unbedachtheit – immer wieder sieht man Autos, die auf Gehwegen parken. Dass dieses eine Gefahr für Fußgänger darstellt, ist vielen Autofahrern nicht bewusst. Deshalb möchten Bürgermeister Andreas Schulz, Polizeihauptkommissar Martin Agel (unser Schutzmann vor Ort) sowie Gemeindemitarbeiter Steffen Deubel gerade jetzt zum Start des neuen Schuljahrs noch einmal darauf aufmerksam machen.

Wollen die Autofahrer noch einmal gemeinsam wachrütteln: Bürgermeister Andreas Schulz, Polizeihauptkommissar Martin Agel und Gemeindemitarbeiter Steffen Deubel

Die hessischen Sommerferien sind zu Ende und am Montag war Schulbeginn. Bundesweit läuft derzeit die Aktion „Sicherer Schulweg.“ Aber wie kann der Schulweg sicher sein, wenn die Schüler aufgrund von parkenden Autos den Bürgersteig verlassen- und auf der Straße laufen müssen?

„Gehwege dürfen nicht von parkenden Autos versperrt werden,“ erläutert Bürgermeister Andreas Schulz, denn das gefährde die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Insbesondere Kinder sowie ältere Leute, die vielleicht einen Rollator haben oder auch Mütter mit Kinderwagen kommen nicht an den parkenden Autos vorbei und müssen dann auf der Straße laufen. „Zudem müssen Kinder bis zu sieben Jahren mit ihren Fahrrädern auf dem Bürgersteig fahren“, erläutert Martin Agel. Auch das gehe nicht, wenn dieser von Autos versperrt ist.

0,- Euro Knöllchen Aktion zeigte Wirkung, aber nicht überall

Die von Bürgermeister Andreas Schulz initiierte 0,- Euro Knöllchen Aktion sorgte für großes Medienaufsehen und zeigte auch schon Wirkung, aber leider noch nicht überall. Deshalb wird die Gemeinde zukünftig auch auf „härtere“ Maßnahmen setzen. Im zweiten Halbjahr dieses Jahres wird der Gemeindemitarbeiter Steffen Deubel zum Hilfspolizeibeamten ausgebildet und dann wird es auch wieder „richtige Knöllchen“ geben. „Ich sehe mich als Partner für die schwächeren Verkehrsteilnehmer,“ erläutert Steffen Deubel seine zukünftige Aufgabe.
20,- Euro kostet laut StVO das Parken auf dem Gehweg und mit Behinderung sogar 30,-. Dann wird sich mit Sicherheit der ein oder andere überlegen, wo er zukünftig sein Auto abstellt.

„Es wäre schön, wenn wir mit unserem Appell die Autofahrer wachgerüttelt haben, so dass zukünftig gar nicht so viele Knöllchen verteilt werden müssen,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz abschließend. Denn Parken auf dem Gehweg ist kein Kavaliersdelikt.


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