Zum Thema: Autofreier (Erlebnis-) Sonntag

Donnerstag, 07. März 2019

Bürgemeister Andreas Schulz: „3.304,99 Euro können doch nicht zu viel sein!“

Aus der Zeitung hat der Ebsdorfergrund von den neuen Überlegungen der Nachbarbürgermeisterin für

  • eine neue Kostenaufteilung beim Autofreien Sonntag
  • und für neue Radwegeveranstaltung mit der Gemeinde Weimar ab 2020

erfahren.

Begründung: Ein immens gestiegener personeller Aufwand und erhöhter Kostenaufwand.

Dazu nimmt Bürgermeister Andreas Schulz wie folgt Stellung:

  1. Wiederholt habe er Bürgermeister Peter Eidam wegen einer Beteiligung von Weimar an der Veranstaltung angesprochen. Dieser habe eine Beteiligung seiner Gemeinde stets verneint.
  2. Einer Abrechnung nach Länge der Strecke und/oder der Anzahl der Stände lehnt Bürgermeister Andreas Schulz für seine Kommune ab.

Seiner Meinung nach kann doch die Philosophie nicht ein Anreizsystem für möglichst wenige Stände entlang der Strecke sein. Der Ebsdorfergrund sorgt mit eigenen Mitteln bei sich in der Gemeinde für Attraktionen, was der Gesamtveranstaltung zugute kommt. Dafür sollen wir jetzt noch bestraft werden.

Wir schlagen ja auch nicht eine Aufteilung der Kosten nach Arbeitsaufwand vor, bei der Fronhausen mit seinem geringen organisatorischen Anteil für die Gesamtveranstaltung noch deutlich draufzahlen müsste.

Zudem finanziert die Gemeinde Ebsdorfergrund von Anfang an den erhöhten Aufwand für die notwendige B3 Sperrung in Fronhausen klaglos mit und macht hier nicht den Vorschlag auf Kosten von Fronhausen diese Ausgaben einzusparen, weil es nicht zur eigenen Strecke gehört. Wir sind immer solidarisch gewesen.

Völlig außen vor lässt die Bürgermeisterin Claudia Schnabel zudem die finanzielle Beteiligung vom Landkreis Marburg Biedenkopf unter der Organisation der MSLT und spricht irreführend nur von einer Zweieraufteilung.

Bürgermeister Andreas Schulz bittet darum, die so erfolgreiche Veranstaltung auf der L3048 nicht weiter zu zerreden und an ihr festzuhalten. Warum nur will Frau Schnabel etwas Neues, wenn so viele Menschen zufrieden mit dieser Erfolgsveranstaltung sind?

Von den immens gestiegenen Kosten wisse er auch nichts. Ohne die „Sowiesokosten“ für den Verwaltungs- und den Arbeitsaufwand des Bauhofes zahlte Fronhausen 2018 nur 3.304,99 Euro. Das kann doch nicht zuviel sein.

  1. Autofrei auf Feldwegen, wie ebenfalls von der Nachbarbürgermeisterin Schnabel vorgeschlagen, wird es im Grund und mit dem Grund nicht geben.

Und abschließend: Auch 2019 wird es in Ebsdorfergrund den Autofreien (Erlebnis-) Sonntag mit oder ohne Fronhausen geben. Mit Fronhausen wäre uns lieber.
Nur das Zerreden muss aufhören!


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