Kreisentwicklungsfond des Landkreises:

Dienstag, 11. September 2018

Wie will die Gemeinde Ebsdorfergrund mit der Grund -und Projektförderung umgehen?

Wegen der guten Haushaltslage möchte der Landkreis den Städten und Gemeinde etwas Gutes tun: Über den sogenannten kommunalen Entwicklungsfonds bekommen die Kommunen in den nächsten fünf Jahren jeweils 1,5 Millionen Euro zurück. Erstmalig begonnen wurde schon in diesem Jahr.  Unterteilt ist die Summe in eine sog. Grundförderung, die einen Betrag von 20.000 Euro sowie einen Zuschlag, der sich nach Einwohnerzahl und Steuerkraft bemisst, und in eine Projektförderung. Hierfür müssen die Kommunen beim Kreis einen Antrag stellen.

Bei der Grundförderung erhält die Gemeinde Ebsdorfergrund jährlich einen Betrag von 34.814 Euro. „In diesem Jahr sollen die Mittel für den GrundTreff und den Kindergartenbus eingesetzt werden,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz im Rahmen eines Pressetermins, um die geplanten Maßnahmen, die mittels des Kreisentwicklungsfonds umgesetzt werden sollen, vorzustellen.

Auch bei der Projektförderung möchte die Gemeinde Ebsdorfergrund den Betrag von 150.000 Euro, den sie einmalig für die nächsten vier Jahre vom Landkreis erhält, voll ausschöpfen.

Zum einen soll das Bürgerhaus in Beltershausen-Frauenberg, das zugleich auch mit seiner modernsten Technik als Tagungsstätte genutzt wird, mit einer behindertengerechten Toilette ausgestattet werden. Denn bis auf die Toilette sei das Bürgerhaus komplett barrierefrei, so der Bürgermeister. Hierfür schlagen rund 25.000 Euro zu Buche.

Der restliche Betrag, die 125.000 Euro, soll der Freiwilligen Feuerwehr in Rauischholzhausen zu Gute kommen, die ihr Feuerwehrhaus innen und außen umbauen und modernisieren möchte.

Bürgermeister Andreas Schulz vor dem Feuerwehrgerätehaus in Rauischholzhausen

„Der Standort in Rauischholzhausen hat eine zentrale Bedeutung für den Landkreis, da hier der GABC Zug untergebracht ist“, erläutert Bürgermeister Andreas Schulz.

Für den Umbau haben die Rauischholzhäuser Kameradinnen und Kameraden schon konkrete Pläne, ein Architekt muss aber bei der Umsetzung noch mit einbezogen werden.

„In Rauischholzhausen gibt es die erste Wehrführerin in der Gemeinde“, erläutert Bürgermeister Andreas Schulz und ohnehin gebe es immer mehr Frauen bei der Feuerwehr. Deshalb sollen im Feuerwehrgerätehaus in Rauischholzhausen zukünftig auch getrennte Umkleiden geschaffen werden.

Zudem müssen der Arbeits- und Privatbereich aus gesundheitlichen Gründen strikt getrennt werden. Neue Duschen und eine Absauganlage sollen eingebaut werden.

Geplant ist außerdem ein Anbau im hinteren Bereich des Feuerwehrgerätehauses.

Auf rund 300.000 Euro schätzt das Gemeindeoberhaupt die Kosten für diese Gesamtmaßnahme, bei denen auch die Eigenleistung mit eingerechnet ist.

Der Förderantrag für die geplanten Maßnahmen ist bereits gestellt. Nun warten die Gemeinde noch auf die Bewilligung vom Landkreis und dann kann es losgehen.

 

 

 

 


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