Gemeinde Ebsdorfergrund investiert in seine Straßen

Mittwoch, 14. Februar 2018

Startschuss für Straßensanierungsprogramm 2018 ist gefallen

Seit Jahren investiert die Gemeinde Ebsdorfergrund kontinuierlich in die Unterhaltung von Straßen und Gehwegen. Aufgrund der Tatsache, dass diese immer älter und damit nicht besser werden, steigen die Kosten für Reparaturen und Sanierungen jährlich. Daher haben Bürgermeister Andreas Schulz und Harald Bausch, Fachdienstleiter Tiefbau, in der vergangenen Woche bei einem Pressetermin in Hachborn den Startschuss für das neue Straßensanierungsprogramm 2018 gegeben.
Bei dem allgemeinen Straßensanierungsprogramm gibt es drei Stufen. In der ersten Stufe werden die letzten noch nicht instandgesetzten Ortsdurchfahrten saniert. „Holperstellen in den Straßen müssen behoben werden“, erklärt Harald Bausch. Wenn die Fahrzeuge beladen über die Unebenheiten durch die Ortsdurchfahrten fahren, sind die Belastungen durch Lärm und Abgase für die Anlieger umso höher.
„So gut wie alle Ortsdurchfahrten in der Gemeinde sind schon saniert worden. Im vergangenen Jahr wurde zum Beispiel die Ortsdurchfahrt in Leidenhofen saniert“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz. Die Ortsdurchfahrten in Hachborn und Ebsdorf sind jedoch momentan noch in einem sehr schlechten Zustand. Die zuletzt genannte Straße ist eine Landesstraße, die daher auf Kosten des Landes saniert werden muss. „Wir stehen bei dem Land schon lange auf der Matte, dass diese Straße gemacht wird“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz.
In der zweiten Stufe des Straßensanierungsprogramms werden asphaltierte Gehwege gepflastert, die in einem schlechten Zustand sind. Diese gibt es vor allem an Ortsdurchfahrten. Dort ist die Sanierung auch am vordringlichsten, weil die Ortsdurchfahrten am meisten frequentiert und die Gehwege dort am meisten gebraucht werden. „Das Verbundpflaster bietet obendrein ökologische und ökonomische Vorteile. Pflastersteine können ausgetauscht werden“, sagt Harald Bausch. So muss nicht die Asphaltfläche geflickt werden, was zu neuen Unebenheiten führt. In 2017 sind in der Gemeinde knapp drei Kilometer Gehwege erneuert worden. Es müssen aber noch tausende Metern an Gehwegen saniert werden. 2018 werden weitere rund 2 Kilometer Gehweg erneuert.
Die dritte Stufe des Straßensanierungsprogramms sieht vor, Straßenschäden zu beheben. „Wir wollen das weiterhin aus allgemeinen Steuermitteln finanzieren ohne zusätzlich Straßenbeiträge zu erheben“, betont Bürgermeister Andreas Schulz. So sollen die Dörfer attraktiver gemacht werden. Nach und nach werden auch Kreuzungsbereiche gepflastert. Derzeit in Hachborn der Kreuzungsbereich Hachborner Straße – In der Gasse. Allein für diese Baustelle werden 150.000 Euro eingesetzt. Es entsteht ein höhengleicher, verkehrsberuhigter Bereich, der die Aufenthaltsfunktion im Ortsteil stärken soll. Von der Hachborner Straße aus betrachtet, wird linksseitig ein 1,30 bis 1,50 Meter breiter, höhengleicher Gehweg in der Straße „In der Gasse“ geschaffen, der durch eine andersfarbige Gossenrinne von der Fahrbahn getrennt ist. Dadurch ist eine Trennung zwischen Fußgänger- und Fahrbahnbereich gegeben. Weiterhin werden in der Hachborner Straße sogenannte „Rundborde“ eingebaut. In der Hachborner Straße wird der Gehweg im Sanierungsbereich mittels Tiefborden von der Fahrbahn getrennt. Diese Bordsteine sind lediglich fünf bis sechs Zentimeter hoch und abgerundet sodass sie zum Beispiel durch die Anlieger mit PKWs überfahren werden können. Geplant ist, dass die Baustelle Ende März fertig wird. „Wir wollen schneller sein. Das liegt allerdings etwas an der Witterung“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz.
Bei derartigen Sanierungsmaßnahmen wird seitens der Gemeinde vorab bei den Vertragsbetrieben (z.B. Telekom, EAM, ZMW und GrundNetz GmbH) nachgefragt, ob aus deren Sicht in den fraglichen Bereichen ebenfalls Handlungsbedarf besteht. Dies dient der Nachhaltigkeit um Aufbrüche an neugeschaffenen Verkehrsflächen möglichst zu vermeiden. So wird zum Beispiel im Einmündungsbereich eine neue LED-Laterne von der GrundNetz GmbH angebracht, die die Ausleuchtung des Platzes verbessern soll.
Neben den 150.000 Euro für die Baustelle Hachborner Straße / In der Gasse werden weitere 80.000 Euro an anderer Stelle in der Hachborner Straße investiert. Bei dem Maschinenvertrieb M. Combé steht ebenfalls eine Straßensanierung an. Diese Baumaßnahme wird auch in 2018 fertig. Die in der zuvor beschriebenen Weise sanierten Flächen korrespondieren optisch mit Maßnahmen, die im Zuge der Dorferneuerung Hachborn entstanden sind. „Die neu sanierten Flächen fügen sich so harmonisch in das Ortsbild ein und sie wirken aufgrund ihrer Optik verkehrsberuhigend“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz. Die Baumaßnahmen sind Teile des Projektes auch die Ortsdurchfahrt in Hachborn in Ordnung zu bringen.

Bürgermeister Andreas Schulz (rechts) und Harald Bausch, Fachdienstleiter Tiefbau, haben bei einem Pressetermin in Hachborn den Startschuss für das neue Straßensanierungsprogramm gegeben.


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