Zügiger Weiterbau der Radwegeverbindung von Beltershausen nach Marburg

Dienstag, 26. April 2016

Die Gemeinde Ebsdorfergrund will den Ausbau des Radwegs von der Gemarkungsgrenze Heskem-Beltershausen bis zur Brücke „Hof Capelle“ nahe Marburg zügig vorantreiben. Dafür hat sie zusammen mit dem Land Hessen nun die notwendigen Voraussetzungen geschaffen: Da für die ursprünglich angedachte Radwegeführung entlang der L 3125 ab der RadwegeverbingungGemarkungsgrenze Heskem-Beltershausen in Richtung Marburg kein Baurecht besteht, wird der Weg ab dem derzeitigen Ausbauende über vorhandene Wirtschaftswege – wie bisher – weitergeführt. Der Baubeginn kann somit bereits auf das Frühjahr 2017 vorgezogen werden. Das Baurecht für einen Radwegebau entlang der L 3125 wurde vor circa 25 Jahren im früheren Flurbereinigungsverfahren leider vorausschauend nicht geschaffen.

„Der hessische Verkehrsminister will aus dem neu aufgelegten Radwegeprogramm des Landes so schnell wie möglich Geld ausgeben und greift dabei auf Projekte zurück, die ohne große und zeitaufwändige Genehmigungsverfahren realisiert werden können“, erklärt Bürgermeister Andreas Schulz bei einem Pressetermin und ergänzt: „Davon profitiert nun die Gemeinde Ebsdorfergrund.“ Denn bei uns ist sowohl der Grundbesitz vorhanden als auch das Baurecht kurzfristig möglich. Insgesamt kann somit ein Teil der Strecke bis nach Marburg von 3,3 Kilometern bis voraussichtlich Mitte nächsten Jahres mit Kosten in Höhe von insgesamt 300.000 Euro zum Radweg ausgebaut werden. Lediglich fallen für die Gemeinde Kosten in Höhe von rund 114.000 Euro an, um Gemeindewünsche beim Ausbau der Strecke zu berücksichtigen.

Konkret geht es dabei um die Verbreiterung zweier Teilstücke von für Radwege übliche 2,5 auf 3 Meter, sodass die Wege auch für den landwirtschaftlich Verkehr nutzbar werden und die Beseitigung von Straßenschäden auf der bestehenden Wegeverbindung zwischen dem Friedhof Beltershausen und der Brücke „Hof Capelle“ bei Marburg.

Dieses Teilstück hat eine Breite von 5,5 Meter. Die Kosten für die 3 Meter Straßensanierung, die zu den üblichen 2,5 Metern hinzukommen, übernimmt die Gemeinde. Außerdem stellt die Gemeinde die Eigentumsfläche entlang der L 3125 als Ausgleichsfläche für Eingriffe zur Verfügung. Mit dem Ausbau dieser Radwegeverbindung sind dann im Gemeindegebiet insgesamt 11 Strecken für Fahrräder in wenigen Jahren ausgebaut worden. „Lediglich die Strecke zwischen Wermertshausen nach Dreihausen über Roßberg fehlt dann noch“, so Bürgermeister Andreas Schulz: „Ansonsten sind alle Dörfer mit den Nachbarkommunen und innerhalb der Gemeinde verbunden.“ Für den Bau des letzten, noch fehlenden Radwegs von Dreihausen über Roßberg nach Wermertshausen ist das Land Hessen zuständig. Demnächst wird die neue Radwegeverbindung von Wittelsberg nach Marburg-Schröck eröffnet. Sie wurde im Rahmen des Flurbereinigungs-verfahrens „WIRARO“ möglich gemacht.


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