Gemeinde investiert weiterhin in den Gewässerschutz

Mittwoch, 09. März 2016

Die Technik der Kläranlage in Hachborn ist durch eine Phosphatfällstation ergänzt worden. Mit diesem neuen „Baustein“ soll der Ablaufparameter Pges. gegenüber den bisherigen Werten im Ablauf der Kläranlage um mindestens 20 Prozent gesenkt werden. Angestrebt wird sogar ein Mittelwert von 1,0 mg/l und Jahr. Dies kommt der Gewässerökologie der Zwester-Ohm zugute.

Konzipiert wurde die Anlage im Zuge der Ertüchtigung der Kläranlage Hachborn hinsichtlich der Energieeffizienz. Die Gemeinde Phosphatfällstation (2)Ebsdorfergrund hatte geschickt die Landesförderung bezüglich der Energieeinsparung mit den Fördermöglichkeiten nach dem Abwasserabgabegesetz kombiniert und somit der Fachbehörde eine schlüssige Planung vorgelegt, die es ermöglichte, einerseits in erheblichem Maße Energie einzusparen und andererseits die Schadstoffeinleitung in die Zwester Ohm weiter zu verringern – ein doppelter, positiver Effekt für unsere Umwelt.

Die vom Ingenieurbüro IAT geplante Phosphatfällanlage wurde von Oktober 2015 bis Februar 2016 errichtet. Die Baukosten sind mit 50.000 Euro veranschlagt, wovon rund 25.000 Euro der Gemeinde Ebsdorfergrund durch das Land Hessen nach dem Abwasserabgabengesetz erstattet werden.

Über die erzielte Energieeinsparung auf der Kläranlage wird an dieser Stelle in Kürze zu berichten sein, Phosphatfällstation (1)wenn die ersten zwölf Monate nach der erfolgten „Energetischen Ertüchtigung“ abgelaufen sind. Auf jeden Fall steht schon heute fest, dass sich die Investition schnell amortisiert. Ökonomische und ökologische Interessen werden so wieder einmal im Grund in Einklang gebracht.


Zurück zur Startseite