Der GrundTreff – die neue Begegnungsstätte in Wittelsberg

Dienstag, 09. Februar 2016

Im Rahmen der Dorferneuerung Wittelsberg und der Schwerpunktsetzung der Gemeinde für ihre Gemeindehallen wurde das ehemalige Bürgerhaus zu einer Begegnungsstätte für Menschen im Alter von 50plus umgestaltet. Sie trägt den Namen „GrundTreff“ und wird am 01. März 2016 in Betrieb gehen.

Tag der offenen Tür - Einladung Die Gemeinde geht mit der Zeit und reagiert schon jetzt auf die Folgen des demographischen Wandels und die damit verbundene zunehmende Zahl älterer Menschen. Z.B. wird im Jahr 2030 die Hälfte aller Einwohner im Ebsdorfergrund älter als 50 Jahre sein.
„Wir möchten nicht nur Angebote für die Generation 50 plus schaffen, sondern sie auch aktiv mit einbinden, d.h. Ihre Erfahrungswerte und Talente nutzen,“ erklärt Bürgermeister Andreas Schulz, der die Idee hatte, aus dem Dorfgemeinschaftshaus in Wittelsberg eine Begegnungsstätte zu machen und sich deshalb aktiv beim hessischen Sozialministerium für Fördermittel einsetzte.

Rund 700.000 Euro hat die Gemeinde in dieses Projekt investiert, davon erhält sie 150.000 Euro Fördermittel vom hessischen Sozialministerium. Zusätzlich wurde der Außenbereich platzartig völlig neu gestaltet. Dafür wurden weitere 270.000 Euro aufgewendet, die im Rahmen der Dorferneuerung mit 162.000 Euro bezuschusst wurden. 700.000 Euro Gesamtkosten stehen somit rund 312.000 Euro Fördergelder gegenüber.

Regelmäßig stehen gemeinsame Frühstückszeiten und Mittagessen auf dem Programm; hier helfen vor allem die 20-25 Seniorenhelferinnen der Gemeinde. Auch die Seniorentreffpunkte der VHS wurden in den GrundTreff verlegt und Fitnessgeräte im Außenbereich sollen für das körperliche Wohlbefinden sorgen. Jeden Monat wird es einen Veranstaltungskalender mit vielen weiteren Programmpunkten geben.

Mit der Errichtung des „GrundTreffs“ sind aber auch weitere Neuerungen verbunden. So sollen zwei GrundTreff Taxis die Besucherinnen und Besucher aus den Ortsteilen und wieder nach Hause bringen.
Rechtzeitig zum 1. März wird es dann auch das „GrundWelt“- Magazin – verteilt an alle Haushalte – geben. 4 x im Jahr will so die Gemeinde die Generation ab 50 Jahren ansprechen und ihnen die neuen vielfältigen Angebote nahe bringen.

Neben vielen weiteren Angeboten soll der GrundTreff aber auch eine Art sozialer Treffpunkt werden.
„Der GrundTreff hat einen offenen Charakter für vielseitige Begegnungen,“ erklärt Dorothee Born und deshalb gebe es auch offene Treffpunktzeiten, zu denen sich Menschen einfach nur im GrundTreff verabreden und ihre Zeit miteinander verbringen können.


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