Gemeinde investiert weiterhin in die eigene Trinkwassergewinnung

Dienstag, 01. September 2015

Sanierung der Hochbehälter in Beltershausen-Frauenberg und in Ilschhausen abgeschlossen

Seit 17. August ist Radu Ionescu der neue Wassermeister im Grund.  Er hat einen Bachelorabschluss im Bereich Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Infrastruktur“.

Seit 17. August ist Radu Ionescu der neue Wassermeister im Grund.
Er hat einen Bachelorabschluss im Bereich Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Infrastruktur“.

Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat im letzten halben Jahr zwei Ihrer sechs Hochbehälter (HB) saniert. Die Behälter haben jeweils ein Fassungsvermögen von 60 m³.

Im HB Beltershausen-Frauenberg ist es zu gleichen Teilen von 30 m³ auf zwei Wasserkammern aufgeteilt. Im HB Ilschhausen haben die Kammern ein Volumen von 40 m³ und 20 m³.

Trinkwasserbehälter sind Bauwerke, die über viele Jahrzehnte als Zwischenspeicher für die Verteilung des wichtigsten Lebensmittels dienen.
Sie müssen vom Betreiber und der zuständigen Fachbehörde regelmäßig überprüft werden.

Für die vorgenannten Hochbehälter wurde im Rahmen der Unterhaltung eine neue Innenbeschichtung in die Wasserkammer durch eine Spezialfirma aufgebracht.

Die Beschichtung selbst besteht aus einem mineralischen Spritzmörtel, der 2-lagig in einer Gesamtschichtdicke von 15 mm aufgebracht wurde. Das Material entspricht den Vorgaben der aktuellen Trinkwasserverordnung (TVO).

Im Falle des Hochbehälters Beltershausen-Frauenberg wurde im Zuge der Bauarbeiten auch ein Teil des Zufahrtweges für das Betriebspersonal saniert.

Auch der Zugang zum Hochbehälter Ilschhausen soll noch im laufenden Jahr einen neuen Belag aus Verbundsteinpflaster erhalten, da der alte Belag uneben und abgängig ist.

Seit Anfang November 2014 wurde die erste Wasserkammer des HB Beltershausen-Frauenberg saniert. Nach einer ausgiebigen Trocknungszeit von sechs Wochen wurde die Kammer Anfang März 2015 endgereinigt, desinfiziert, wieder befüllt. Als die Wasseranalyse eine einwandfreie Wasserqualität bescheinigte, ging die Kammer wieder ans Netz.

Im HB Ilschhausen begann die Sanierung der ersten, 20 m³ fassenden Kammer Anfang Februar 2015. Auch diese Kammer hat, nachdem die einwandfreie Wasserqualität bescheinigt wurde, die Wasserversorgung der Bevölkerung wieder übernommen.

Inzwischen sind auch die Beiden anderen Wasserkammern der vorgenannten Hochbehälter saniert und versorgen, nach erfolgter Wasseruntersuchung, die Ortsteile mit Trinkwasser in gewohnt guter Qualität.

Die Gesamtkosten der zeitaufwendigen Maßnahmen belaufen sich auf insgesamt rund 65.000 €.


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