Mölln wird Bioenergiedorf

Dienstag, 25. August 2015

1.Spatenstich zur Verlegung des Nahwärmenetzes war am 19. August

Die Arbeiten zur Verlegung des Nahwärmenetzes haben zwar schon im Juli begonnen, der 1.Spatenstich wurde aber erst im August vollzogen, damit so viele Beteiligte wie möglich dabei sein konnten.

v.l.n.r. Herr Rohleder (Fa. Naumann), Herr Kaufmann (Fa. Helmar), Bürgermeister Schulz, Silke Schnegelberger, Landrätin  Fründt, Herr Kemper (Raiffeisenbank)

v.l.n.r. Herr Rohleder (Fa. Naumann), Herr Kaufmann (Fa. Helmar), Bürgermeister Schulz, Silke Schnegelberger, Landrätin Fründt, Herr Kemper (Raiffeisenbank); Foto: Andrea Graf

60 Prozent der Haushalte, also 32 von den 54 Häusern in Mölln erhalten einen Anschluss an das geplante Nahwärmenetz.
Die „neue“ Wärme kommt aus einem zweiten Motor der Biogasanlage zwischen Mölln und Heskem, die von Peter Arndt und Thomas Rein betrieben wird. Sie beliefert bereits das GrundBad und die Gesamtschule mit Abwärme. Auch für die Abdeckung von Spitzenabnahmezeiten ist gesorgt.
„Sollte es dauerhaft sehr kalt sein, kommt eine „Zusatzheizung“ bzw. ein Heizölkessel zum Einsatz“, erklärt Dr. Wolfram Westmeier von der Möllner Nahwärme eG.

Die Trasse ist insgesamt 1500 Meter lang und die Gesamtinvestition des Projektes liegt bei 700.000 Euro.
Bürgermeister Andreas Schulz lobte die Möllner, die durch ihr Engagement in Eigenleistung die Energiewende vorantreiben und dazu beitragen, das Ziel der Gemeinde in 2020 energieautark zu sein, zu erreichen. Bis Mitte Oktober soll das Netz fertig verlegt sein und Mitte September kommen die Hausanschlussstationen dran.

Im November werden die Arbeiten abgeschlossen sein, so dass im kommenden Winter die Möllner mit Nahwärme heizen können.

1 Spatenstich Möllner Nahwärme


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