Die Gemeinde stellt vor: Martin Agel, „unser Schutzmann vor Ort“

Mittwoch, 12. August 2015

Seit März 2013 sieht man ihn häufig im Ebsdorfergrund. Einmal pro Woche ist er zu seinen Sprechstunden
in der Gemeindeverwaltung anzutreffen, aber auch sonst ist er regelmäßig mit in der Gemeinde
unterwegs.
– Gemeint ist Polizeioberkommissar Martin Agel, der seit 2013 „Schutzmann vor Ort“ im Ebsdorfergrund
und in den umliegenden Südkreisgemeinden ist. Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehören auch Marburg,
Weimar, Fronhausen und Lohra. Auch hier hält er einmal pro Woche Sprechstunden ab.

Martin Agel

Warum ein Schutzmann vor Ort ?

Die Polizeiarbeit konzentrierte sich in der Vergangenheit mehr auf die Stadt und die Sicherheit durch
Polizeibeamte auf dem flachen Land ist ein wenig ins Hintertreffen gekommen. Das sollte sich ändern, und
so wurde 2013 für die ländlichen SüdkreisgemeindenMartin Agel als Schutzmann vor Ort eingesetzt.
Vorgeschlagen von seinem Vorgänger Hans Heinrich Menche, der allerdings nur für die Stadt Marburg tätig
war, ist es seitdem die Aufgabe des Polizeioberkommissars Agel die Polizeipräsenz auf den Dörfern zu
erhöhen.
„Was früher der Dorfpolizist war, ist heute der Schutzmann vor Ort, “ sagt Agel, der als dauerhafter
Ansprechpartner und Bindeglied für die Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Institutionen und
Ämter zur Verfügung steht. So hält er einmal pro Woche eine Sprechstunde in der Gemeindeverwaltung
ab.
Ob es darum geht, einen Unfallbogen auszufüllen oder allgemeine Fragen zur öffentlichen Sicherheit zu
beantworten, Martin Agel hilft gerne weiter. Auch bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, Fragen zu
Geschwindigkeitsüberschreitungen oder zum ruhenden Verkehr kann man sich an ihn wenden.
Warum ein Schutzmann vor Ort ?
Ein besonderer Teil seiner Aufgaben umfasst zudem die Nachsorge von Kriminalitätsopfern. Dazu nimmt er
Kontakt auf und bietet Hilfe an, um die Folgen der Straftat zu minimieren.
Präsenz zeigen und Ansprechpartner sein
Durch seine Präsenz vor Ort verbessert sich das Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und der Polizei,
wodurch sich das Sicherheitsgefühl derMenschen in den ländlichen Gemeinden steigert.
„Im Ebsdorfergrund passiert relativ wenig“, sagt der Polizeioberkommissar und fügt hinzu: „ Hier ist das
Leben noch lebenswert, die Menschen im Ebsdorfergrund pflegen einen wirklich guten Umgang
miteinander.“
Neben den Präsenzdiensten wirkt Agel auch in Gremien mit und nimmt z.B. an runden Tischen,
Infoveranstaltungen oder öffentlichen Veranstaltungen teil, hält Vorträge an Schulen, in Jugend-und
Senioreneinrichtungen und in Betrieben.
Der 51-jährige Agel ist zudem bei dem Projekt „Gewalt, Sehen, Helfen“ zur Förderung von Zivilcourage und
dem Umgang mit Gewalt im öffentlichen Raum engagiert. Zudem unterstützt er das PIT-Team der Sophievon-
Brabant -Schule, ein Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung.
Studium zum Diplom-Verwaltungsfachwirt
Aufgewachsen ist Martin Agel in Gladenbach, wo er auch heute noch wohnt.
Im Jahre 1986 begann er seine Ausbildung bei der Polizei, wechselte anschließend zu Polizeistationen in
Gießen und Frankfurt und ist seit 1994 in Marburg tätig.
Von 2001 bis 2003 studierte er an der Fachhochschule in Gießen im Rahmen der polizeilichen Fortbildung
und schloss das Studium als Diplom-Verwaltungsfachwirt ab.
Seit 2003 Polizeioberkommissar, seit 2013 Schutzmann vor Ort
Seit 2003 ist Martin Agel Polizeioberkommissar, sein Amt als Schutzmann vor Ort führt er seit 2013 aus.
„Diese Tätigkeit macht mir Spaß“, sagt er. Er lerne viele Menschen kennen, komme mit ihnen in „normalen
Situationen“ in Kontakt, was vorher, – wenn er auf Streife im Schichtdienst war – , nicht oft möglich war.
„Es ist schon ein Unterschied zum Streifendienst, wo man auf Menschen trifft, die mit Extremsituationen
konfrontiert sind“, erklärt er.
Als Ansprechpartner vor Ort ist Martin Agel regelmäßig im Ebsdorfergrund mit seinem Polizeiauto und auch
zu Fuß unterwegs. Denn Kontaktpflege auf der Straße zu betreiben ist für den Schutzmann vor Ort wichtig.
„Wenn man mich sieht, kann man mich gerne ansprechen“, meint er.
– Und das sollte nicht weiter schwierig sein. Mit seiner sympathische Art und seinem Lächeln auf den Lippen
ist der 51-jährige selbst in Polizeiuniform und mit Waffe ein vertrauensvoll wirkender Ansprechpartner, der
immer ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die öffentliche
Sicherheit hat.
Sie brauchen Beratung und Hilfe von unserem Schutzmann vor Ort?
Dann kommen Sie zu den Sprechstunden in die Gemeindeverwaltung, dienstags von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr.
Telefonisch erreichen Sie Martin Agel auf der Polizeistation in Marburg unter der Tel. 06421 406223 oder
unter der Handynummer: 0174 3017327.
Wir bitten um Beachtung: Vom 10. 08.2015 bis zum 30.08.2015 ist Polizeioberkommissar Martin Agel in Urlaub,

steht ihnen aber danach wieder gerne zur Verfügung.

 


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