Gemeinde Ebsdorfergrund schont das Klima und den Geldbeutel

Dienstag, 04. August 2015

Unter der Überschrift „Schon im Sommer an den Winter denken“ hatte Bürgermeister Andreas Schulz bei über 30 Grad zu einem Pressetermin zum Thema „Energieeinsparung“ eingeladen.

v.l. Bürgermeister Andreas Schulz, Energieberater Helmut Piscator sowie die Gemeindemitarbeiter Harald Bausch und Uwe Hamatschek vor dem Bürgerzentrum in Dreihausen, wo die Bauarbeiten für das Nahwärmenetz begonnen haben.

v.l. Bürgermeister Andreas Schulz, Energieberater Helmut Piscator sowie die Gemeindemitarbeiter Harald Bausch und Uwe Hamatschek vor dem Bürgerzentrum in Dreihausen, wo die Bauarbeiten für das Nahwärmenetz begonnen haben.

Ganz so abwegig, sich angesichts der Hitzerekorde in diesem Sommer mit dem Klimaschutz zu befassen, ist es wahrscheinlich nicht.

Beim Klimaschutz denkt die Gemeinde nicht nur an CO2 Einsparungen, sondern auch an ihren Geldbeutel.

Neben dem Bürgerzentrum werden auch die KITA Fliegenpilz und die Gemeindeverwaltung sowie die Raiffeisenbank von dem Nahwärmenetz profitieren. Aber auch die Grundschule sowie das benachbarte Steuerbüro werden an das Nahwärmenetz angeschlossen.

Neben dem Bürgerzentrum werden auch die KITA Fliegenpilz und die Gemeindeverwaltung sowie die Raiffeisenbank von dem Nahwärmenetz profitieren. Aber auch die Grundschule sowie das benachbarte Steuerbüro werden an das Nahwärmenetz angeschlossen.

So stellten Bürgermeister Andreas Schulz und der Energieberater der Gemeinde, Helmut Piscator, anhand von vergleichenden Zahlen der Jahre 2012 und 2015 die Ergebnisse der Einsparungen in KWh und Geld vor.
Von 27 Liegenschaften der Gemeinde wurden 14 auf LED umgestellt, und auch die komplette Straßenbeleuchtung. Zehn Dächer der Gemeinde wurden mit PV-Anlagen ausgestattet, 11 von 27 Heizungsanlagen in den Gebäuden erneuert.
Fast überall wurden hydraulische Abgleiche durchgeführt.

Allerdings lohnt sich nicht überall die Heizungsumstellung auch wirtschaftlich, in diesen Liegenschaften verzichtet die Gemeinde auf den vorzeitigen Ersatz.

In Dreihausen entsteht zurzeit eine neue Nahwärmeinsel, von der auch die Gemeindeverwaltung, die KITA und das Bürgerzentrum profitieren.
Vor allem wurde der Energiefresser Kläranlage energetisch optimiert.

Das Ergebnis der Anstrengungen der Gemeinde sind 75.000 Euro weniger Ausgaben allein für Strom im Vergleich 2012 zu 2015.
Auch beim Wärmebezug wurden 137 Megawatt eingespart, was aber durch die Tariferhöhung der Biogasanlagebetreiber nicht voll zu Buche schlägt.

Bei dem Termin nahmen auch der Hochbauingenieur der Gemeinde, Uwe Hamatschek, und der für den Tiefbau zuständige Fachdienstleiter, Harald Bausch, teil, die zusammen mit dem Verwaltungschef Andreas Schulz und Energieberater Helmut Piscator einen Ausblick auf die bevorstehenden Aktivitäten gaben.

Hier wären zu nennen:

– Der Bau eines Nahwärmenetzes Dreihausen (die Bauarbeiten haben schon begonnen),

– die Errichtung einer PV-Anlage auf dem Dach des GrundBades und

– die solarthermische Quartiersversorgung in Hachborn.

Ziel der Gemeinde ist es, in 2020 energieautark zu sein.
Dabei ist für den Bürgermeister die Energieeinsparung eine der größten Energiequellen.


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