Monatsserie: Vorstellung der Ortsteile der Gemeinde

Donnerstag, 18. Juni 2015

Diese Woche: Leidenhofen

Blick vom Leidenhöfer Kopf auf Leidenhofen und EG

Vorweg ein kleiner Einblick in die urkundliche Ersterwähnung

Das Dorf Leidenhofen wurde zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde vom 16. Juni 1018 erwähnt. Kaiser Heinrich II. (Regierungszeit 1002-1024) schenkte dem von seiner Gattin Kunigunde gegründeten Nonnenkloster Kaufungen sein predium (Landgut) in Liudenhove.

Der Name Leidnhofen leitet sich von dem Eigennamen Liudo (Hof des Liudo) her. Bereits in einem 1875 (!) erschienenen Werk heißt es wörtlich: „….während Leidenhofen bei Marburg … ihre Namen vom Eigennamen Liudo haben.“ Die Erklärung des Namens über die Herleitung von Hof der Leute, also der Dienstleute eines größeren Hofes in Ebsdorf, ist historisch nicht richtig. Der Königshof in Ebsdorf hatte seine eigenen im dortigen Dorf oder direkt auf dem Hof lebenden Dienstboten: Mägde, Knechte, Ackerbauern.
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