Gewerbliche Entwicklung im Ebsdorfergrund

Dienstag, 19. Mai 2015

In dieser Woche wird mit dem Straßenendausbau im Gewerbegebiet Dreihausen der Schlusspunkt der Erschließung gesetzt. Plus/minus Null schließt das Gewerbegebiet auch finanziell zufriedenstellend ab. Auch der Straßenendausbau ist erledigt, wie unsere Bilder zeigen.

Im ganzen Gemeindegebiet stehen wegen der zuletzt starken Nachfrage nur noch 3 unbebaute Gewerbegrundstücke zur Verfügung.
Deshalb plant der Gemeindevorstand ein neues Gewerbegebiet zwischen Wittelsberg und Heskem.

Eigentlich wollte die Gemeinde das Baurecht für die Ortsumgehung Heskem abwarten und dann erst mit der Detailplanung beginnen.

Auf der LetteAber das Baurecht lässt wegen der Überlastung des zuständigen Gerichts auf sich warten.
Ein Cappler Landwirt hat (wir berichteten) Klage gegen das Straßenbauprojekt erhoben.

Aber deshalb will und kann die Gemeinde nicht warten. Es soll alles schneller gehen.
– Im Dreieck zwischen der alten und neuen Landstraße L 3048, zwischen der Straße von Heskem nach Moischt und dem ehemaligen Steinmetzbetrieb „Janisch“ soll ein etwa 4 Hektar großes Gewerbegebiet (ausdrücklich kein Industriegebiet) entstehen.
Geplant ist nach Fertigstellung der neuen Umgehungsstraße das Gebiet über den 5. Arm des neuen Kreisverkehrsplatzes verkehrlich anzuschließen.
Dazu müsste aber die Ortsumfahrung fertig sein.
Bürgermeister Andreas Schulz rechnet jetzt nicht mehr vor 2018/19 mit der Verkehrsfreigabe. Bis dahin wollen er und die Gemeindevertretung aber nicht warten. Deshalb wird jetzt der verkehrstechnische Anschluss über die Wittelsberger Seite geprüft.

Auch stehen Gespräche mit den Grundstückseigentümern auf dem Programm. Ein privater Investor steht für die Erschließung in öffentlicher-privater Zusammenarbeit zur Verfügung. Außerdem gibt es bereits ein bekundetes Interesse von Projektentwicklern an Flächen.

Auf der LetteGerade weil das Gebiet nicht sonderlich groß ist, verspricht sich Bürgermeister Andreas Schulz eine rasche Vermarktung, liegt das Gebiet doch an gleich zwei wichtigen Verkehrsadern – nämlich der L3125 und der L3048 und ist damit aus allen 4 Himmelsrichtungen gut erreichbar. Die Ortslagen von Wittelsberg und Heskem sollen durch das Gewerbegebiet keine Verkehrsbelastung erfahren.

Die Regionalplanung hat die Flächen bereits für die weitere Entwicklung der Gemeinde im aktuellen regionalen Raumordnungsplan ausgewiesen, so dass Bürgermeister Schulz auf eine zügige Umsetzung und neue Angebote hofft.


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