Ein großer Wunsch der Gemeinde Ebsdorfergrund geht in Erfüllung

Dienstag, 19. Mai 2015

Holzweg in Rauischholzhausen wird ausgebaut

Seit 20 Jahren will die Gemeinde den Holzweg in Rauischholzhausen ausbauen, der mit seinen vielen Schlaglöchern schwer befahrbar ist. Der Weg ist noch im Privatbesitz der Kerckhoff-Stiftung, die diesen an das landwirtschaftliche Versuchsgut in der Universität Gießen verpachtet hat.
Jetzt war es endlich soweit und am Dienstag, den 12. Mai erfolgte der 1.Spatenstich.
„Das ist ein historischer Moment“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz.

Nach dem Ausbau geht der Weg als Straße ins Gemeindegebiet über.

Vertreter der Gemeinde, der Behörden, der bauausführenden Firma und der Teilnehmergemeinschaft beim 1. Spatenstich.

Vertreter der Gemeinde, der Behörden, der bauausführenden Firma und der Teilnehmergemeinschaft beim 1. Spatenstich.

„Wir sind froh, dass es jetzt endlich los geht“, bekräftigte Herbert Staubitz, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, welches derzeit im Ebsdorfergrund und Amöneburg läuft.
Die Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens „Ebsdorfergrund L3048“ sorgt mit dem Ausbau und der Verbreiterung des „Holzweges“ in Rauischholzhausen für die Umsetzung eines langgehegten Wunsches der örtlichen Bevölkerung, des Ortsbeirates und der Gemeinde Ebsdorfergrund.

Zwischen der „Alten Poststraße“ und der Straße „Hoppengarten“ wird der parallel zum Friedhof verlaufende und derzeit asphaltierte Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 210 Metern erneuert und verbreitert.
Der Weg ist nicht nur Zufahrtsweg zum Friedhof in Rauischholzhausen, sondern auch Verbindungsweg zur Straße „Hoppengarten“ und Zufahrtsweg zur westlichen Einfahrt des Schlossparkes von Rauischholzhausen. Als Holzabfuhrweg und landwirtschaftlich genutzter Wirtschaftsweg erschließt er den gesamten südwestlichen Feld-und Waldbereich der Gemarkung Rauischholzhausen. So kommt der Ausbau des Holzweges vielen zu Gute.

Baukosten: 134.000 Euro – Zuschuss: 65 %

„Jetzt können wir die Akte Holzweg Rauischholzhausen endlich schließen. Dieser Dauerlutscher ist zu Ende,“ sagte Wilfried Schmied, Vorsitzender des Vorstandes der William G.Kerckhoff-Stiftung und früherer Regierungspräsident, ohne dessen Mithilfe die Maßnahme nicht hätte umgesetzt werden können.

„Jetzt können wir die Akte Holzweg Rauischholzhausen endlich schließen. Dieser Dauerlutscher ist zu Ende,“ sagte Wilfried Schmied, Vorsitzender des Vorstandes der William G.Kerckhoff-Stiftung und früherer Regierungspräsident, ohne dessen Mithilfe die Maßnahme nicht hätte umgesetzt werden können.

Der neue Weg erhält einen vollständig neuen Unterbau, eine asphaltierte Fahrbahnbreite von 4 Metern, eine 0,5 Meter breite Entwässerungsrinne aus Gossensteinen und einen 1,20 Meter breiten höhengleichen überfahrbaren und gepflasterten Gehweg entlang des Friedhofes.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Versorgungsleitungen wird noch ein neuer Regenwasserkanal für die Oberflächenentwässerung verlegt. Die vorhandene Trinkwasserleitung der Justus-Liebig- Universität Gießen zwischen Schlosspark und Versuchsgut wird ebenfalls im Bereich des zu erneuernden Wegeabschnittes im Auftrag und auf Rechnung der Uni Gießen mit einem Kostenaufwand von rund 40.000 Euro vollständig neu verlegt.

Die Ausführung der Straßenbauarbeiten übernimmt die Firma Hinterlang GmbH & Co. KG aus Bad Endbach – Hartenrod.
Die Baukosten für den circa 210 Meter langen Abschnitt betragen rund 134.000 Euro und werden im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens mit 65 Prozent bezuschusst.

Diese Fördermittel setzen sich zusammen aus Mitteln des Bundes, des Landes Hessen und der EU. Die restlichen 35 Prozent trägt die Gemeinde Ebsdorfergrund als Eigenleistung für die Teilnehmergemeinschaft.

Langjährige Verhandlungen mit der Kerckhoff Stiftung

Der jetzt beginnenden Baumaßnahme gingen mehrjährige Verhandlungen und Abstimmungsgespräche mit der William G. Kerckhoff-Stiftung als Eigentümerin des Weges, der Uni Gießen als Hauptnutzer des Weges und der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens Ebsdorfergrund L 3048, vertreten durch das Amt für Bodenmanagement in Marburg, als Auftraggeber und bauausführende Institution voraus.
Dank des Einsatzes von Wilfried Schmied, Vorstandsvorsitzender der William G. Kerckhoff Stiftung und früherer Regierungspräsident, konnte gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Schulz folgende Regelung getroffen werden:
Da die Kommune den sanierungsbedürftigen Weg übernimmt, bekommt sie 1,5 Hektar Fläche in Form eines lang gezogenen Grundstückstreifens entlang des Holzweges mit dazu, wodurch der Weg im Ausbau verbreitert werden kann.

Die Mitglieder des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft  (v.l. Uwe Duske, Heinrich Rink, der Vorsitzende Herbert Staubitz und Thomas Preis) freuen sich über den Ausbau des Holzweges

Die Mitglieder des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft
(v.l. Uwe Duske, Heinrich Rink, der Vorsitzende Herbert Staubitz und Thomas Preis) freuen sich über den Ausbau des Holzweges

Nach Abschluss der Baumaßnahme geht der neu hergestellte Wegeabschnitt im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens in das Eigentum und die Unterhaltung der Gemeinde Ebsdorfergrund über.

„Morgen fangen wir mit den Bauarbeiten an“, sagte Reinhard Bösser von der Firma Hinterlag.
Die Bauzeit beträgt ca. 5-6 Wochen.


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