Jugendfeuerwehr hilft Buswartehallen zu säubern

Donnerstag, 07. Mai 2015

Was macht das öffentliche Erscheinungsbild einer Gemeinde aus?
Wie gepflegt sind öffentliche Straßen, Wege und Plätze und die sogenannte Straßen-Möblierung?
Im Ebsdorfergrund wird darauf geachtet. – Wie? Das beschreibt der nachstehende Bericht.

Bushaltestelle Feuerwehr (2)Für das Reinigen eines Bushäuschens zahlt die Gemeinde fünfzig Euro.
„Das ist schönes, schnell verdientes Geld“, sagte Dreihausens Jugendfeuerwehrwart Daniel Träger und fügt hinzu: „Wir machen das gerne.“ Er war mit vier Ausbildern und sechs Mitgliedern der Jugendfeuerwehr im Feuerwehrauto ausgerückt, um drei Buswartehäuschen in Dreihausen und je eins in Heskem-Mölln und Beltershausen-Frauenberg zu reinigen.
Es wurde mit Bürsten und viel Schaum kräftig geschrubbt und auch der Schmutz vom Boden gefegt. Zum Schluss kam die Feuerwehrspritze zum Einsatz, um alles noch einmal abzuspülen. Die Helfer finden zuweilen wilde Plakatierungen, Aufkleber oder auch Graffitisprühereien. Diese zu entfernen, erschwere natürlich die Arbeit, so Träger. Für die Reinigung von einem Wartehäuschen veranschlagte er ein Zeitfenster von dreißig bis vierzig Minuten.
Bürgermeister Andreas Schulz lobte den Einsatz der Feuerwehrjugend. Er meinte, dass diese Vereinbarung für beide Parteien einen Vorteil darstelle. Lässt die Gemeinde die Reinigung von eigenen Mitarbeitern durchführen, wird das teurer und für die Feuerwehrjugend ist das Geld ein schönes Extra.
„Hier wird eine praktische Übung mit sozialem Nutzen und Geld für die Jugendkasse verbunden“, sagte Schulz. Die Jugendlichen machten Werbung für sich und sorgten für eine gute Optik im Dorf, so der Verwaltungschef im Weiteren.
Insgesamt gibt es in der Gemeinde zwanzig Wartehallen, die sich die Jugendfeuerwehren untereinander aufteilen. Schulz kündigte an, dass bei zweien in Kürze die unansehnlich gewordenen Seitenteile durch Tafeln, die das Grundbad und die Baugebiete bewerben, ersetzt werden.


Zurück zur Startseite