Neuer Wohnraum für Mehlschwalben in Wittelsberg

Mittwoch, 19. November 2014

Idee des Wittelsberger Ortsbeirates umgesetzt:

Schwalbenhaus als Ausgleichsmaßnahme aufgestellt

Schwalbenhaus

Ende Oktober wurde ein neues Schwalbenhaus mit 48 Nestern auf einen vier Meter hohen Standort aufgesetzt.

„Dieses Schwalbenhaus ist für Mehlschwalben gedacht, die ihre Nester außen an die Häuser setzen“, sagte Landschaftspfleger Dietmar Schumann vom Amt für Bodenmanagement in Marburg, dass sich um die Planung und Umsetzung dieser Maßnahme gekümmert hat.

SchwalbenhausEs handle sich dabei um nachgebaute Kästen, die als Haus für Schwalben aber auch für Fledermäuse dienen, denn vier Kästen für Fledermäuse befinden sich ebenso an diesem Schwalbenhaus.

„Die Fledermäuse sind besonders gute Mückenfänger“, so Oliver Wegener von der Firma Agrofor, der für die Montierung des Schwalbenhauses zuständig war. Für ihn bzw. die Firma Agrofor ist es das 182. Schwalbenhaus, welches er seit dem Jahr 2012 deutschlandweit aufgestellt hat. „Im Frühjahr werden die ersten Vögel Einzug halten.“

Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 8000 Euro. Die Pflege übernimmt die Feuerwehr Wittelsberg.

Umgesetzt wurde die Maßnahme im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens L3048, welches aufgrund des Baus der im Jahre 2006 fertig gestellten Ortsumgehung für Wittelsberg, Rauischholzhausen und Roßdorf notwendig geworden ist.

„Die Aufstellung des Schwalbennestes ist eine Ausgleichsmaßnahme der Gemeinde für andere Eingriffe in Natur und Landschaft, wie z.B. die Flächenversiegelungen durch den Ausbau des Holzweges in Rauischholzhausen nächstes Jahr“, erläuterte Bürgermeister Andreas Schulz.


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