„Viel weniger Müll als die Jahre zuvor“

Dienstag, 11. November 2014

Positives Fazit beim 8. Herbstputz im Ebsdorfergrund

Größte Aktion für Natur – und Umweltschutz in der Gemeinde fand am Samstag, 8. November statt

Herbstputz 2014Am Samstag früh ging es los. Rund 200 Helfer aus allen Ortsteilen machten sich an die Arbeit, um die gesamte Gemeinde, d.h. die Feldgemarkungen der einzelnen Dörfer zu säubern und den Unrat zu beseitigen, denn es war der „8. Herbstputz“ in der Gemeinde Ebsdorfergrund.

Und so hieß es am 8. November 2014 wieder „Im Grund geht’s rund!“
Nach und nach trafen die Helfer mit den Wagen, die von den ortsansässigen Landwirten zur Verfügung gestellt wurden, aus den einzelnen Ortsteilen auf dem gemeindlichen Servicehof ein, um den eingesammelten Müll in den dafür vorgesehenen Containern zu entsorgen.
„Wie jedes Jahr sind wieder zahlreiche Autoreifen, aber auch viele (Pfand-)flaschen dabei“, erklärte Jens Klingelhöfer, der in der Gemeinde Ansprechpartner in Sachen „Abfallentsorgung“ ist und die Veranstaltung organisierte. Diese im Landkreis bislang einzigartige Aktion hat das Ziel, das Bewusstsein der Menschen für den aktiven Umweltschutz zu stärken.
Die Idee zu dieser Veranstaltung brachte Bürgermeister Andreas Schulz aus seiner früheren Zeit in Langenselbold mit. Deshalb fand der 1. Herbstputz ein Jahr nach seinem Amtsantritt im Jahre 1993 statt.

Herbstputz 2014Dass diese mit Erfolg gekrönt ist, zeigte das positive Ergebnis des diesjährigen Herbstputzes:
Waren es beim 1. Herbstputz noch drei volle Container, also insgesamt 15 Tonnen Restmüll, so war es vergangenen Samstag lediglich ein halbvoller Container mit etwa 1,5 Tonnen Abfall.
„Dieses Jahr ist der Müll nur noch 1/10 von dem, was 1993 an Müll angefallen ist“, freute sich Bürgermeister Andreas Schulz, denn dies zeige deutlich, dass das Bewusstsein der Menschen für den Umweltschutz gewachsen sei.

Auch in den Jahren zuvor zeigte sich ein deutlicher Trend nach unten. 2008 waren es 5,2 Tonnen und 2011 3 Tonnen Restmüll.

Ebenso habe sich die Art des Mülls im Laufe der Jahre geändert, stellte der Dreihäuser Ortsvorsteher Lothar Heidt fest. „Der Bauschutt ist weniger geworden, dafür haben wir dieses Jahr mehr Abfall des alltäglichen Bedarfs.“
Neben zwei Badewannen und einer Kinderrutsche waren es neben dem verschiedenen Unrat hauptsächlich Altreifen und unverständlicherweise sogar Sondermüll, der in der Feldgemarkung gefunden und eingesammelt wurde.
„Die Radwege waren zudem sauberer als die Straßenränder“, bemerkte einer der Helfer und lobte das vorbildliche Verhalten der Radfahrer.

Kulinarische Stärkung auf dem Servicehof

Als kleiner Dank der Gemeinde für die Teilnahme am Herbstputz gab es im Anschluss auf dem gemeindlichen Servicehof für alle beteiligten Helferinnen und Helfer einen leckeren Imbiss bestehend aus Kürbiskern – und Hackfleisch-Käse-Lauchsuppe.

Ehrung und Preisverleihung

Größte KindergruppeWie auch in den Jahren zuvor fand wieder eine Ehrung mit Preisverleihung für die engagierten Gruppen und Personen durch den Bürgermeister statt, bei der u.a. der Einsatz der größten teilnehmenden Vereinsgruppe – dem JFV Ebsdorfergrund mit 16 Teilnehmern mit der kostenfreien Nutzung eines BGH, DGH, MZH oder Bürgerzentrums nach Wahl im Ebsdorfergrund honoriert wurde. Da diese gleichzeitig auch die größte Kindergruppe war, erhielten die 16 Jungs und Mädels jeweils auch 10 Freikarten für das Heskemer GrundBad.
Außerdem wurden auch die jüngsten Teilnehmerinnen, Eliana Jahn (2 Jahre) aus Leidenhofen und Ann-Christin Peil (3 Jahre) aus Ebsdorf sowie der älteste Teilnehmer, Helmut Vogler (71 Jahre) aus Rauischholzhausen geehrt und mit einem Preis ausgezeichnet. Zudem konnte sich die größte Jugendgruppe – die Jugendfeuerwehr Hachborn über einen GrundGeldGutschein und eine Kinokarte pro Teilnehmer freuen.

Einsatz hat sich gelohnt!

„Trotz der ausgelobten Preise und der Kosten für den Imbiss ist durch den ehrenamtlichen Einsatz der Dorfgemeinschaften die Säuberung des gesamten Gemeindegebietes um ein vielfaches günstiger als wenn der Servicehof diese Arbeiten ausgeführt hätte,“ erklärte Bürgermeister Andreas Schulz, der sich besonders freute, dass in diesem Jahr neben den „Alteingesessenen“ auch etliche Neubürger und auch Asylbewerber tatkräftig mitangepackt haben und stellte abschließend fest:
„Auch dieses Jahr hat sich der Einsatz der fleißigen Helfer gelohnt!“

Herbstputz 2014

Danke …
Für das bewiesene Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Sachen Umwelt – und Naturschutz bedankt sich der Gemeindevorstand mit Bürgermeister Andreas Schulz sehr herzlich bei
– den Dorfgemeinschaften, an deren Spitze die jeweiligen Leiter des Bürgerbüros bzw. Ortsvorsteher,
– den Landwirten für die Bereitstellung ihrer Fahrzeuge,
– dem Organisator der Veranstaltung, Herr Jens Klingelhöfer vom Fachbereich Bauen, Planen und Umwelt in der Gemeinde
– sowie bei allen, die zur erfolgreichen Durchführung des Herbstputzes beigetragen haben.
 


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