Zum Stand Ortsumgehung Heskem:

Dienstag, 28. Oktober 2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eine einzige Klage eines Bürgers aus Cappel bringt den Bau der Ortsumgehung für Heskem in Verzug. Wäre keine Klage erhoben worden, könnte jetzt mit dem Bau des Brückenbauwerkes begonnen werden.

Bis Ende Oktober hat das Gericht dem klagenden Landwirt eine Fristverlängerung zur Begründung seiner Klage eingeräumt. Dann wird man sehen, ob die Klage den weiteren Fortgang der Baurechtschaffung und des Baues behindert oder nur verzögert hat.

Selbstverständlich ist es das gute Recht auch eines Auswärtigen Klage gegen ein Straßenbauprojekt im Ebsdorfergrund einzulegen, wenn sein Acker bei uns betroffen ist.
Dazu muss man aber wissen, dass sich das Land Hessen und die Gemeinde Ebsdorfergrund im Vorfeld der Klage um qualitativ hochwertiges Austauschland bemüht – und es Herrn G. auch angeboten haben. Wer nicht mitwirkt und seine Eigeninteressen so über das Gemeinwohl stellt, stellt sich selbst außerhalb der Gemeinschaft.

Das Straßenbauprojekt ist dringend notwendig, für viele Heskemer Anlieger in der Ortsdurchfahrt, aber auch zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Leidenhofen, zur schnelleren Anbindung von Dreihausen, Roßberg und Wermertshausen an die Verkehrsadern L 3048 und B3 sowie nach Marburg. Sie ist aber auch notwendig zur Entlastung der Landwirtschaft bei der Andienung der großen Biogasanlage und zur Erschließung eines neuen Gewerbegebietes.

Alle Gemeindegremien stehen hinter diesem Projekt und wollen es. Als Bürgermeister werde ich alles tun, es durchzusetzen. Das Angebot, dem Land Hessen dieses wichtige Straßenbauprojekt vorzufinanzieren zeigt die Bedeutung dieser Straßenbaumaßnahme.
Oder wollen wir solange warten, bis in der Ortsdurchfahrt von Heskem keiner mehr wohnt?

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schulz, Bürgermeister


Zurück zur Startseite