Willi Berlin – Der Arbeiter in der Politik

Montag, 27. Februar 2012

Um den hier vorgestellten Mandatsträger zu beschreiben bedarf es nicht vieler Worte, weil viele Worte nicht ausreichen, die Leistungen von Willi Berlin zu beschreiben.
Willi Berlin ist „authentisch, einfach, ehrlich und gut!“ so beschrieb Bürgermeister Andreas Schulz den Wermertshäuser, der am 12. Dezember neben weiteren kommunalpolitischen Urgesteinen in der Gemeinde Ebsdorfergrund zum Gemeindeältesten ernannt und geehrt wurde.

Mit einem fast 39 Jahre währenden aktiven Engagement in der Kommunalpolitik war der heutige 73-jährige Willi Berlin für die Gemeinde im Einsatz:  Schon von 1972 bis zum Jahr 2011 war er ehrenamtlich in der Gemeindevertretung tätig und während dieser Zeit auch fünf Jahre lang als Mitglied im Ortsbeirat von Wermertshausen (2001 bis 2006).
In all diesen Jahren hat sich im Ebsdorfergrund viel bewegt, und auch für Wermertshausen ging es Schritt für Schritt weiter nach vorne. Denken wir nur an den Bau des Bürgerhauses, der Leichenhalle und der Kläranlage oder an die Neuordnung der Wasserversorgung, an das Neubaugebiet, den Radweg und vieles mehr.
Diese Errungenschaften gehören mit zu den vielen anderen Projekten, die während der kommunalpolitischen Amtszeit von Willi Berlin verwirklicht werden konnten.

Arbeiter und Mensch in der Politik

„Unsere Parlamente sitzen voll von Menschen aus dem öffentlichen Dienst, Beamten, Lehrern und Akademikern,“ so der Bürgermeister in seiner Rede und fügte hinzu: „Was fehlt ist die Meinung aus der Mitte unserer Gesellschaft, den wahren Säulen unseres Wohlstandes, – der Arbeiterschaft.“
Als ehemaliger Estrichverleger zählt Willi Berlin zu dieser Arbeiterschaft. Seine Wertvorstellung umfasste die „Besinnung auf das Wesentliche, den Bezug zur Arbeit, zu den Kosten und der Leistung“. Gerade diese prägnanten Merkmale waren es, durch die er sich während seiner kommunalpolitischen Laufbahn auszeichnete und die für die Gemeinde in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung waren. Denn Willi Berlin kannte sich nicht nur aus, er wusste, wovon er sprach, wenn es um Bau-Projekte in der Gemeinde ging.

„Willi Berlin legte wiederholt seine Finger in die Wunde, er prüfte und er war kritisch.
Er passte auf, dass mit dem Gemeindegeld, vor allem bei den vielen Baustellen vernünftig umgegangen worden ist, “ erinnerte sich Bürgermeister Schulz in Rückblick auf die langen Jahre, in denen Willi Berlin aktiv an der Gemeindepolitik mitgearbeitet und diese auch mit gestaltet hatte.

Mittler zwischen Bürgern und der Politik

„Willi Berlin ist mehr als ein Arbeiter in der Politik, er ist ein Mensch in der Politik geblieben,“ so Bürgermeister Andreas Schulz, denn der Wermertshäuser ging auf die Menschen zu, er sprach mit ihnen, hörte auch zu und war stets ein Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde in vielen unterschiedlichen Belangen.
„Er war ein Mittler zwischen den Bürgern und der Politik. Ein wahres Kommunikationstalent,“ so der Bürgermeister weiter.
Noch heute sei Willi Berlin als Botschafter der Gemeinde unterwegs, erläuterte der Bürgermeister als er dem Geehrten die Urkunde mit der Ernennung zum Gemeindeältesten für seine langjährigen Dienste zum Wohle der Gemeinde übereichte. „Einen besseren Werbeträger für die Gemeinde kann es nicht geben. Willi ist authentisch, einfach, ehrlich, gut! Er ist ein Mann des Volkes. Ein Mann für das Volk,“ mit diesen Worten hob Bürgermeister Andreas Schulz zum Abschluss noch einmal hervor, was den Geehrten besonders auszeichnet.

Über Willi Berlin
Geboren 1938

Politische Tätigkeiten
1972 bis 2011: Gemeindevertretung
2001 bis 2006: Ortsbeirat

Ehrungen:
1999: Nadel in Gold
2003: Ehrenbrief des Landes Hessen
2011: Ernennung zum Gemeindeältesten


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