Leidenhofen
Das Dorf grenzt südlich an Winnen, östlich an Dreihausen sowie westlich an Hachborn und an der Nordseite an Ebsdorf. Leidenhofen liegt zwischen den Lahnbergen und den Ausläufern des Vogelsberges. Westlich am Ort vorbei verläuft die Landesstraße 3089. Der Ort liegt am Leidenhöfer Kopf mit 393 m Höhe.
Im Jahr 1018 nach Chr. Geb. wird Leidenhofen zum ersten mal urkundlich erwähnt. Der Name Leidenhofen hat sich im Laufe der Zeit mehrmals verändert. 1327 heißt unser dorf Ludinhohe, 1357 Ludenhaben und 1434 Laudinhabin. Um 1500 findet sich dann in den Urkunden des Hachborner Klosters der Name Leidenhofen.
Die Gemarkung des Dorfes Leidenhofen liegt an den nördlichen Ausläufern der Vogelsberge, das größte Vulkanmassiv Deutschlands und erstreckt sich auf eine Höhenlage von ca. 200-400 m. Die höchste Erhebung ist der Leidenhöfer Kopf mit 393 m. Das Bild zeigt den Blick vom Fuße des Leidenhöfer Kopfes auf Leidenhofen und den nördlichen Ebsdorfergrund.
Bis nach dem 2. Weltkrieg war das Dorf hauptsächlich landwirtschaftlich
geprägt. Davon zeugen alte Fachwerkhäuser die bis 300 Jahre alt sind. 1/3 der Gemarkung ist mit Wald bedeckt, und so spielte die Forstwirtschaft als Teil der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs nach 1945 fanden immer mehr Leidenhöfer Arbeit in der nahegelegenen Universitätsstadt Marburg.
Dadurch konnte ein gewisser Wohlstand erarbeitet werden der sich in diesem großzügig angelegten Straßenzug mit einer Reihe neuer Häuser widerspiegelt.
Zu den gesellschaftlichen Zentren hat sich die Mehrzweckhalle mit angebautem Schützenhaus entwickelt. Alle 9 Vereine Leidenhofens nutzen diese Halle und im Schützenhaus hat sich neben den Schützen eine dörfliche Gastwirtschaft etabliert.
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