Natur- und Umweltbelastung durch streunende Hunde un Katzen

Donnerstag, 05. Mai 2011

Trotz des sich verbessernden Naturschutzdenkens müssen wir ständig feststellen, dass Hunde frei und unkontrolliert in der Feldgemarkung und im Wald angetroffen werden. Von belästigten Spaziergängern werden wir auf die Rücksichtslosigkeit, Bedenkenlosigkeit und den Egoismus mancher Hundebesitzer hingewiesen. Jeder Hundebesitzer muss sich beim Erwerb eines Hundes im Klaren sein, wie viel Zeit, Einwirkung und somit Kontrolle er auf den Hund hat und welches Areal ihm zur Verfügung steht. Das Gleiche gilt auch für die Katzenbesitzer. Hinweisen möchten wir auf streunende Katzen in Feld, Wald oder auch im Ortskern, wobei besonders Verluste in der Vogelwelt und bei Jungtieren verzeichnet werden. Streunende Katzen im Wald oder im Feld plündern Nester von Baum- und Bodenbrütern oder greifen Junghasen an. Wir bitten auch die Erholungssuchenden, in den Setz- und Brutzeiten vom 01. Februar bis 31. August besondere Rücksicht zu nehmen. Das Stöbern von Hunden, Verlassen der Wege, Aufsuchen der Brut- und Setzgebiete stellt eine sehr hohe Belastung für das Wild dar, die von dem Laien oft bagatellisiert und völlig verkannt wird. Wir appellieren an die Halter, die vorstehenden Empfehlungen einzuhalten und die Hunde während dieser Zeit an der Leine zu führen, um weiterhin einen anrtenreichen und vielfältigen Bestand an Niederwild und Kleinlebewesen zu sichern. Durch ihr verständnisvolles Verhalten können Sie mit dazu beitragen, die Arbeit der Naturschutzverbände zu unterstützen. Der Anblick einer freilebenden Kreatur wird Sie belohnen.

Der Gemeindevorstand übernimmt mit der Veröffentlichung dieses Textes eine vergleichbare Verlautbarung der Stadt Lollar und möchte damit auf ein Problem aufmerksam machen, was nur mit Rücksichtnahme der Hunde- und Katzenhalter zu meistern ist.


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