Ein „Generationengarten“ soll im Herzen von Dreihausen entstehen

Donnerstag, 24. März 2011

Einen Ort zu gestalten, an dem sich Erwachsene vom Trubel des Alltags zurückziehen und an dem Kinder unbeschwert, spielerisch die Natur entdecken können.

– Ein schöner Gedanke, den der Dreihäuser Ortsvorsteher Lothar Heidt da hatte. Denn gerade in dem heutigen schnelllebigen Medienzeitalter, kommt das Auskosten der Natur oftmals viel zu kurz.

Bürgermeister Andreas Schulz und Ortsvorsteher Heidt auf dem Grundstück, auf dem der zukünftige Generationengarten entstehen soll.

Ein „Generationengarten“ soll entstehen, und zwar im Herzen von Dreihausen.

 „Für Kinder gibt es nichts Schöneres als an einem Bach zu spielen“, erklärte Bürgermeister Andreas Schulz beim Präsentieren des Platzes, an dem der „Generationengarten“ gestaltet werden soll:
Auf zwei nebeneinander, direkt an der Zwester Ohm liegenden Grundstücken, welche die Gemeinde von den Privateigentümern abkaufen wird. Diese liegen direkt vor den beiden Neubaugebieten Am Sonnenhang und Zwester Ohm Blick.

Vor vielen Jahren war dieser Bereich, an dem sich auch das alte Schwimmbad befand, noch ein öffentlicher Platz.

„Früher waren wir jeden Tag hier in der Natur“, erklärte Ortsvorsteher Lothar Heidt und fügte hinzu: „Der Wald, die Zwester Ohm – das war uns wichtig.“

Ein Bereich, der für die Dreihäuser immer bedeutsam war, werde jetzt zurückerobert, so Bürgermeister Andreas Schulz. „Wertvolles Areal, die grüne Lunge von Dreihausen, wird erschlossen.“
Bereits in Zusammenhang mit der Erschließung des neuen Baugebietes Zwester Ohm Blick hatten Bürgermeister Andreas Schulz und Ortsvorsteher Lothar Heidt die Idee, eine fußläufige Verbindung zu schaffen, die vom Neubaugebiet über das nahegelegene Altersheim bis nach Unterhausen führen könnte.

„Das wären kurze Fußwege, vor allem auch für die älteren Leute aus dem Altersheim“, so der Ortsvorsteher.

Opa und Oma könnten mit ihren Enkeln einen schönen Sonntagnachmittag verbringen, entlang der Gehwege spazieren gehen oder einfach auf den vorgesehenen Bänken sitzen und die Natur in einer idyllisch gelegenen Landschaft genießen.

Während auf dem einen Grundstück eine Streuobstwiese als Ausgleichsfläche für das aus fünf Baugrundstücken bestehende Neubaugebiet Zwester Ohm Blick angelegt wird, wird auf der anderen Seite eine Teichanlage entstehen.

„Im Neubaugebiet Am Sonnenhang funktioniert die Wasserentsorgung im Getrenntsystem“, erläuterte der Bürgermeister.

Das heißt, das Oberflächenwasser wird in die Zwester Ohm abgeführt und vorher in einem Rückhaltebecken zwischengepuffert. Die geplante Teichanlage soll als dieses Rückhaltebecken fungieren.

Für den Bau der Teichanlage und den Erwerb der Grundstücke entstehen für die Gemeinde keine Kosten, ebenso wenig wie für die Anlage der Streuobstwiese, weil die Ausgleichsfläche von den Erschließungsträgern der beiden Neubaugebiete bezahlt werden muss.

Diese bezahlen sowohl den Ankauf der Grundstücke für die Teichanlage als auch die Streuobstwiese.

Die Gemeinde stellt das Geld für Trittstufen, Bänke und das benötigte Material zur Verfügung.

Bei der Umsetzung dieses Projektes packt auch Ortsvorsteher Lothar Heidt selbst mit an und wird dabei vom Ortbeirat unterstützt.

Wo anderenorts vielleicht noch nicht einmal Parkbänke repariert- oder mit einem Anstrich versehen werden, wo solche Ideen erst gar nicht aufkommen, wird hier ein weiteres Stück Wertschöpfung seitens der Gemeinde Wirklichkeit – ein Idyll für Jung und Alt im Herzen Dreihausens.

 

 


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