Beltershausen- Frauenberg könnte als erstes Dorf im Grund ein „Bioenergiedorf“ werden

Dienstag, 15. März 2011

Am Tag der Inbetriebnahme des neuen Bioenergieparks in Heskem-Mölln muss das produzierte Biogas, das für 3.000 Haushalte reicht, abgenommen werden. Deshalb bauten die Stadtwerke eine Transportleitung nach Marburg-Cappel, um die Abnahme zu gewährleisten. Ziel ist aber, die gewonnene Bioenergie im Ebsdorfergrund selbst zu verbrauchen. Dazu braucht es Gasleitungen auch in der Verästelung in den Nebenstraßen. Jetzt kann es mit den Millioneninvestitionen losgehen. Mit dem Baubeginn der größten Biogasanlage in Mittelhessen besteht jetzt auch das Angebot des Gaskonzessionäres, der Gemeinde den Ausbau der Gasleitungen zunächst in Beltershausen-Frauenberg voranzutreiben.

„Beltershauen-Frauenberg könnte unser erstes Bioenergiedorf im Grund werden“, so Bürgermeister Andreas Schulz. Die Nachfrage nach den Gasanschlüssen ist groß. „20 haben schon angeschlossen, 60 Interessierte haben sich schon gemeldet“, so der Stadtwerke-Verantwortliche Kerner. Bürgermeister Andreas Schulz will seine Gemeinde bis 2020 energieautark machen. „Auch wenn Energiepolitik keine Pflichtaufgabe der Gemeinde ist“, so Andreas Schulz, „die Ereignisse in Japan zeigen, es gibt keine Alternative zum schon länger bestehenden freiwilligen Energieengagement der Gemeinde. Wir wollen weg von der Atomkraft und fossilen Brennstoffen und Sonne, Biomasse, Holz und Wind zum Durchbruch verhelfen“, so Andreas Schulz abschließend.


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