Neubaugebiet „Am Sonnenhang“ wird bis zum Frühsommer erschlossen

Dienstag, 01. März 2011

Nur noch fünf Bauplätze sind käuflich zu erwerben

Für das Wohnbaugebiet „Am Sonnenhang“ in Dreihausen fand am Freitag der vergangenen Woche der 1. Spatenstich statt. Es ist der dritte Teil einer Gesamtplanung, der die bereits bebauten Gebiete „Am Großacker I und II“ umfasst und somit die innerörtliche Bauentwicklung abschließt.

Als attraktive Wohnsitzgemeinde spreche der Ebsdorfergrund aktiv junge Familien an, in die Gemeinde zu ziehen. „Wir wollen ein behutsames Wachstum gegen den allgemeinen Trend“, erläuterte Bürgermeister Andreas Schulz, „weil weniger Einwohner weniger Einnahmen, weniger Infrastruktur und damit weniger Zukunft bedeuten“.

Gerade in Dreihausen, dem größten Ortsteil in der Großgemeinde, habe sich in jüngster Vergangenheit viel in Sachen moderner Infrastruktur getan. Eine kommunikative Mitte mit den vielfältigsten Angeboten sei im Ortskern entstanden, so Schulz. Hier gebe es alle Dinge des täglichen Bedarfs: vom Einkaufen über wichtige Dienstleistungen, Ärzte, die Gemeindeverwaltung, eine große Kita und Grundschule, das neue Bürgerzentrum und vieles andere mehr. Die Attraktivität Dreihausens spiele eine bedeutende Rolle. Denn von diesem Wohngebiet aus sei das Zentrum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

„Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren viel für die Innenentwicklung aller Dörfer im Ebsdorfergrund getan“, meint der Rathauschef. Trotzdem sei die Ausweisung eines weiteren Neubaugebietes mit dem Namen „Am Sonnenhang“ kein Widerspruch. „Wir achten nämlich darauf, dass mit der Schaffung der Neubaugebiete kein Dorf im Dorf entsteht. So wie in Dreihausen arrondierren die ausgewiesenen neuen Bauflächen die Altortslagen“, skizziert das Gemeindeoberhaupt die Entwicklung.

Wie beliebt Dreihausen und die ganze „Sonnenscheingemeinde“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf sei, zeige die große Nachfrage nach Bauplätzen. Von den insgesamt 17 Grundstücksflächen wurden bereits zehn verkauft, zwei sind reserviert und fünf Plätze noch erhältlich. „Das zeugt davon, dass die Umsetzung relativ schnell vonstatten gehen wird“, erläuterte Schulz bei der Vorstellung des Baugebiets, das sich an der Straße „Zum Friedhof“ befindet. Auch Ortsvorsteher Lothar Heidt sieht die bestehende Infrastruktur von Dreihausen durch den Zuzug gestärkt.

Das Bauleitplanverfahren wurde im Februar abgeschlossen. Nachdem der Bebauungsplan jetzt rechtskräftig ist, hat die Mittelhessische Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (MPE) umgehend mit der Erschließung des Geländes begonnen, sodass etwa in drei Monaten mit der Wohnhaus-Bebauung gestartet werden kann. Das Investitionsvolumen betrage rund eine Million Euro, rechnete Thorsten Knocks von der MPE vor. Wie Knocks und Schulz hervorhoben, seien vor allem Unternehmen aus der Region an der Erschließung des Baugebietes beteiligt. Der Endausbau des Geländes werde vermutlich in drei Jahren stattfinden, prognostizierte Schulz.

Die 17 Bauplätze haben eine Fläche zwischen 520 und 794 Quadratmetern. Die Grundstücke werden zum Quadratmeterpreis von 95 bis 99 Euro (voll erschlossen inklusive Endausbau der Straße) veräußert. Käufer erhalten bis zum 30. Juni eine „Grundprämie“ von 2.000 Euro als Nachlass auf den Grundstückspreis vom Erschließungsträger.

Das Wohngebiet wird als verkehrsberuhigter Bereich konzipiert und mit einem fußläufigen Weg in die Feldflur versehen. Wie schon bei anderen Baugebieten im Ebsdorfergrund besteht für Baufamilien die Möglichkeit, ein „Rund-um-sorglos-Paket“ zu schnüren. Handwerkerfirmen sind in einer Kooperative zusammengeschlossen und können auf Wunsch in Anspruch genommen werden.

Für die Vermarktung der Grundstücke ist die Firma Listner Immobilien zuständig (Tel.: 06421-489195).


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