Unter dem Stichwort: Leerstand vermeiden

Dienstag, 15. Februar 2011

Innenentwicklung der Dörfer soll weiter gefördert werden

Die Innenentwicklung der Dörfer steht weiterhin ganz oben auf der Aufgabenliste der Gemeinde. Mit verschiedenen Maßnahmen hat der Gemeindevorstand bislang schon dazu beigetragen, dass Leerstand im Vergleich zu vielen anderen ländlichen Kommunen bislang im Ebsdorfergrund kein großes Problem ist.

Die demografische Entwicklung, der Strukturwandel in der Landwirtschaft und der allgemeine Trend wieder eher in die Stadt als auf das Land zu ziehen, sieht Bürgermeister Andreas Schulz als eine der größten Herausforderungen auch seiner Kommune an.

Mit einem ganzen Strauß von Maßnahmen habe man gute Erfolge zu verzeichnen. Exemplarisch listet das Gemeindeoberhaupt solche auf:

  • Verzicht auf Straßenbeiträge
  • Einrichtung eines Kompetenzteams
  • Stärkung der Dorfzentren durch den Bau der neuen Bürgerzentren in Dreihausen und Hachborn mit der Bündelung von Angeboten im Ortskern
  • die Aufwertung der Ortsmitte im Rahmen der Dorferneuerung Ilschhausen
  • die Aufnahme von Wittelsberg in das Dorferneuerungsprogramm mit dem Ziel, die Innenortslage und Innenentwicklung zu stärken
  • den Erhalt von allen fünf Grundschul- und Kitastandorten trotz Rückgang der Geburten
  • die Modernisierung der Bürgerhäuser in Wermertshausen, Beltershausen-Frauenberg, Heskem-Mölln, Rauischholzhausen und Ebsdorf
  • den Ausbau vieler Straßen in der Ortslage von Rauischholzhausen gemeinsam mit den Anliegern

Neben diesen Einzelmaßnahmen ist aber die gesamte Gemeindepolitik darauf ausgerichtet, dass Leben in den Dörfern attraktiver zu halten. Insbesondere die Angebote für Kinder, Jugendliche und damit für Familien sollen den Angeboten in der Stadt nahekommen.

 Als wichtigsten Beitrag zum Erhalt des Wohnens, Arbeitens und Lebens in den Dörfern seiner Gemeinde sieht der Bürgermeister den schnellen Ausbau des Breitbandkabels. „Wir brauchen schneller ein schnelles Internet, als es die Bundesregierung plant“, deshalb plant die Gemeinde den Beschluss zum Beitritt einer Breitband GbR noch in diesem Monat. Aber auch der baldige Bau der Ortsumgehung Heskem-Mölln ist dringend, sonst droht Leerstand in der Ortsdurchfahrt in wenigen Jahren.


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