Energie ist seit langem Thema in der Gemeinde

Freitag, 11. Februar 2011

„Global denken und lokal handeln“ – unter diesem Motto steht die Energiepolitik der Gemeinde Ebsdorfergrund. Freiwillig engagiert sich die Gemeinde Ebsdorfergrund auf einem Gebiet, das nicht per se zu den Aufgaben einer Kommune gehört. „Wir wollen einen aktiven Beitrag zur Energiewende hin zur Energieautonomie leisten“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz im Vorfeld der finalen Entscheidung über die Gründung der GrundNetz GmbH und der damit verbundenen Rekommunalisierung des Stromnetzes in Ebsdorfergrund mit Ausnahme von Wermertshausen (hier sind bereits die Stadtwerke Gießen Konzessionär).

Im noch jungen Jahr 2011 war bereits die neu gegründete Energiegenossenschaft Ebsdorfergrund an den Start gegangen. Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Ebsdorfergrund e.G. ergriff auch hier die Gemeinde die Initiative mit dem Ziel, die Energieversorgung vor Ort zu gestalten und dabei ganz bewusst auf regenerative Energien zu setzen und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen. „Wir wollen weg von der Atomkraft und haben deshalb schon alle Liegenschaften auf Ökostrom umgestellt und wir wissen, dass die fossilen Brennstoffe endlich und viel zu wertvoll sind, als das man sie weiter verheizen sollte“, meint Bürgermeister Andreas Schulz. Er will Biomasse, Wind, Sonne, Holz und alle anderen erneuerbaren Energien fördern. Bis 2020 soll der Energieverbrauch im „Grund“ selbst erzeugt werden. Dabei hilft auch das Energiesparen. „Das ist unsere größte Energiequelle bisher, denn hier konnten wir schon viel sparen, was den Finanzen und dem Klima Umwelt und Natur zugute kommt!“ Schon lange beschäftigt sich die „Sonnenscheingemeinde“ Ebsdorfergrund mit dem Thema. Mit der Berufung eines Energieberaters besetzt die Gemeinde seit langem dieses Aufgabengebiet. Durch viele Beschlüsse zur Errichtung von erneuerbaren Energieanlagen wurde schon viel auf den Weg gebracht.


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