Nachhaltiges Handeln der Gemeinde macht Straßenunterhalt dauerhaft günstiger

Mittwoch, 19. Januar 2011

Schon diese Woche nahmen die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung, des Servicehofes und der Vertragsfirma Geissler die Straßenschäden im Gemeindegebiet zur Beseitigung auf.

Dabei soll das Programm zur nachhaltigen Sanierung fortgesetzt werden. D. h. an vielen Stellen werden grundhaft und großflächig die Straßen erneuert. Weil die Gemeinde das seit Jahren so macht, sind ganze Straßen, wie die Beispiele der „Untergasse“ in Roßberg oder der „Gerichtsweg“ in Ebsdorf zeigen, erneuert worden.

Auch der Straßenendausbau hat positive Folgen. So wurden in den zurückliegenden Jahren viele Gemeindestraßen gemeinsam mit den Anliegern endausgebaut. Besonders in Rauischholzhausen ist das sichtbar. Endausgebaute Straßen verursachen der Gemeinde weniger Kosten als unausgebaute Straßen, die einigermaßen befahrbar gehalten werden müssen. Auch bedeutet es einen Vorteil, dass seit 18 Jahren in Neubaugebieten die Straßen gleich fertiggestellt werden, damit keine neuen unausgebauten Straßen hinzukommen. In 2011 stehen 150.000 Euro Haushaltsmittel für die Straßen bereit. „Ein vergleichsweiser hoher Wert, aber natürlich könnte es auch gerne mehr sein“, meint der Bürgermeister. Auch vom geringeren Salzeinsatz erhofft sich Bürgermeister Andreas Schulz Einsparungen in doppelter Hinsicht. Zum einen bei den Weniger-Ausgaben für das Salz und bei den Ausgaben für die Beseitigung von Straßenschäden, die durch den Salzeinsatz verursacht werden. Insgesamt zahlt sich das nachhaltige Gemeindehandeln beim Straßenunterhalt aus.

Die Beseitigung der aufgenommenen Schäden kann übrigens erst bei entsprechender Witterung und bei Öffnung der Werke bzw. dem zur Verfügung stehen von Asphaltmischgut geleistet werden. Insofern hat die Gemeinde zwar vorgearbeitet, muss aber wie alle Bürger und Anlieger auf die Beseitigung der Schäden noch warten.


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