Rückblick auf die Wahl- und Amtsperiode 2006 – 2010

Freitag, 14. Januar 2011

 – In 348 Sitzungen 3.440 Tagesordnungspunkte beraten –

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Wahl- bzw.- Amtsperiode des

– Gemeindevorstandes

– der Gemeindevertretung mit Ausschüssen

– der Ortsbeiräte

neigt sich dem Ende zu. Das ist Anlass für mich einmal Bilanz zu ziehen, was die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker in einer Periode = 5 Jahre alleine an offiziellen Sitzungsterminen ohne Vor- und Nachbereitung auch in den Fraktionen, Arbeitskreisen und Kommissionen so leisten.

(Hilfs-)Organ  

Sitzungen  

Bewältigte Tagesordnungspunkte  

Gemeindevorstand 72 1.958
Gemeindevertretung 25 264
Ortsbeiräte 191 855
Ausschüsse 60 363
Gesamt:  

348  

3.440  

Die meisten Termine hatten die Beigeordneten im Gemeindevorstand zu absolvieren. Ohne die vielen repräsentativen Termine nahm im Durchschnitt jedes Gemeindevorstandsmitglied in der derzeit laufenden Periode an 144 Terminen teil.

Ich schätze, dass neben den vielen unzähligen Verpflichtungen – nicht immer nur ganz freiwilliger Natur und zur Freude der Kommunalpolitiker – ein dreiviertel Jahr mit einem Termin am Tag leicht zustande kommt. Auf den Ersten Beigeordneten leicht mehr als 1 Jahr von 5 Jahren voller Termine jeden Tag. Wohlgemerkt ehrenamtlich. Ich glaube, das verdient Anerkennung und Respekt. Rd. 100 ehrenamtliche Kommalpolitiker gibt es in der Gemeinde. Sie haben ihre Zeit, das Kostbarste, was ein Mensch neben seiner Gesundheit besitzt, eingesetzt – eingesetzt für andere. Und die Art und Weise, wie das bei uns in der Gemeinde über Fraktions-, Ortsteil- und Parteigrenzen geschehen ist, hat Qualtität. Da wurden Anträge der Sache und nicht der Herkunft nach beraten und entschieden. Keiner wollte den anderen ärgern. Gemeinsam versuchte man „mehr zu erreichen“. Eine gute Grundlage für die Arbeit der Verwaltung und des Bürgermeisters.

 Jetzt bewerben sich wieder Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl am 27. März. Und das ist gut so und nicht überall mehr alltäglich. Ich wünsche mir sehr, dass das auch von den Wählerinnen und Wählern honoriert wird und es eine hohe Wahlbeteiligung im „Grund“ gibt. Die ehrenamtlichen und die Demokratie hätten das als Lohn für ihre Arbeit verdient. Und natürlich wünsche ich mir auch nach der Wahl für das Wohl der Gemeinde die gleiche uneingeschränkte Unterstützung für die Verwaltung wie vor der Wahl durch unsere Gremien, wo es nicht um die Profilierung Einzelner und Gruppeninteressen, sondern um das Allgemeinwohl und den Erfolg für das Ganze geht.

Andreas Schulz
Bürgermeister


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