Die Gemeinde will gegen den Trend behutsam wachsen

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Im Leitbild der Gemeinde ist ein behutsames „Wachstum“ als Ziel für die Gemeindeentwicklung ausgewiesen. Warum ?

  • Die Lohn- und Einkommensteueranteile des Landes an die Gemeinde sind die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde. Weniger Einwohner bedeuten weniger Einnahmen zur Finanzierung der Infrastruktur.
  • Wer die Infrastrukturen aufrecht erhalten will, z.B. die 5 wohnortnahen Grundschulen und KITA’s braucht Zuzug. Denn die Zahl der Geburten geht ständig zurück. Zum Vergleich 1997 waren es noch 127 im Jahr, 2010 rechnen wir nur noch mit der Hälfte der Geburten.
  • Wer Betreuungsangebot ausbauen will, braucht ausgelastete KITA’s, denn differenzierte Angebote gehen nur bei einer größeren Zahl von Nutzern.
  • Zur Infrastruktur gehören aber auch Ärzte, Geschäfte, Banken usw. Wo immer weniger Menschen wohnen, schwindet auch dieses Angebot.

Deshalb setzt der Gemeindevorstand auf die Innenentwicklung (Zuzug in die Altortslagen – statt Leerstand) und auf die Arrondierung der Ortslagen (Neubaugebiete). Weil nicht jeder ein altes Haus oder Scheune sanieren will und andere wiederum nicht im Neubaugebiet bauen wollen. Der „Grund“ will allen etwas bedarfsgerechtes bieten. Deshalb verliert der Ebsdorfergrund keine Einwohner, sondern gewinnt welche hinzu. Auch deshalb geht es der Gemeinde vergleichsweise gut. Und das soll so bleiben.

 

 

 

 


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