Im Ebsdorfergrund wird Zukunft gebaut

Mittwoch, 03. November 2010

Mit der neuen Gasleitung werden auch Glasfaserkabel mitverlegt.

Als im Juni der Bau der Biogasanlage in Heskem-Mölln amtlich wurde, starteten gleichzeitig auch die Bauarbeiten zur Verlegung der Gasleitung von Marburg-Cappel nach Beltershausen- Frauenberg seitens der Stadtwerke Marburg GmbH.

„5,3 km Gasrohre wurden bereits verlegt,“erklärte Norbert Schüren, Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg GmbH, der vergangenen Freitag gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Schulz eine innovative Baumaßnahme in der Gemeinde Ebsdorfergrund vorstellte:

– Mit der neuen Gasleitung werden gleichzeitig Glasfaserkabel mitverlegt.

Mit dieser Baumaßnahme sind die Stadtwerke GmbH als Kooperationspartner dem Wunsch der Gemeinde nachgekommen und sichern damit ein Stück „Zukunft“ für den Ebsdorfergrund: Denn so kann zukünftig eine schnelle Breitbandversorgung für die Mitbürger des Grundes gewährleistet werden.

„Hier wird Zukunft gebaut,“ so Bürgermeister Andreas Schulz und fügte hinzu, „das Vertrauen, das die Gemeinde in die Stadtwerke gesetzt hat, zahlt sich aus.“

In den Genuss eines Breitbandzugangs über Glasfaserkabel kommen derzeit fast nur Haushalte in wenigen größeren Städten. Vor allem auf kommunaler Ebene schreiten die Tiefbauarbeiten und die Verlegung des Glasfasernetzes aber stetig voran.

Die Leitung aus dem Stadtgebiet über den Ebsdorfergrund bedeutet ein „Nutzen“ für beide Seiten und ist damit eine Investition in die Zukunft der Gemeinde sowie der Stadtwerke Marburg. Rund 100 000 Euro investieren die Stadtwerke in diese Maßnahme.
Eine Herausforderung der nächsten zehn Jahre werde es sein, die Datenübermittlung auch in ländlichen Regionen schneller zu machen, erläuterte Schüren.
Schon jetzt setzen die Stadtwerke im Bereich der Datenübertragung auf Glasfaserbasis sowie im Drahtlosbereich mehrere Million Euro um.

„Die Gemeinde Ebsdorfergrund ist dankbar, einen solchen Partner wie die Stadtwerke zu haben, der auf die Belange einer Kommune eingeht, “ so Bürgermeister Schulz und fügte abschließend hinzu: „Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Gemeinde ist kein Teil der Stadt Marburg. Die Stadtwerke haben ihre Gaskonzession voll und ganz eingelöst.“

Für Bürgermeister Andreas Schulz ist der rasche Ausbau des schnellen Internets heute so wichtig wie vor hundert Jahren die erste Trinkwasser – und vor 40/50 Jahren die Abwasserversorgung in der Gemeinde.


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