Gemeinde Ebsdorfergrund baut auch in finanzschwachen Zeiten Schulden ab

Dienstag, 17. August 2010

Zurzeit verfügt die Gemeinde über soviele Fest-, Tages- und Girogeldbestände, dass sie ihre Kredite voll tilgen könnte. Langfristige Darlehensverträge verhindern jedoch, dass die Gemeinde diese ablösen kann, um sich schuldenfrei zu stellen. Teure Vorfälligkeitsentschädigungen wären fällig. Theoretisch könnte die Gemeinde aber ihre ehemals rd. 8.000.000 Euro Schulden „auf Null bringen“ und damit ihre Zinsbelastung pro Jahr von 430.000 Euro ebenfalls als erledigt erklären. „Zinsen sind verlorenes Geld“, meint Bürgermeister Andreas Schulz, der die derzeitige Zinsbelastung von noch 131.435,00 Euro im Jahr auch im nächsten Jahr weiter senken will, indem die Gemeinde auch in finanziell schwierigen Zeiten Schulden abbaut. Gleichzeitig plant er die angelegten Gelder ertragsreicher anzulegen. Das Geld kommt dann wieder dem Erhalt der Strukturen – besonders dem Erhalt der freiwilligen Leistungen- zugute.


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