„Wie ein kleines technisches Rathaus“

Dienstag, 15. Mai 2018

Servicehof in Heskem-Mölln wird modernisiert und aufgewertet

Neben der Gemeindeverwaltung in Dreihausen ist der Servicehof in Heskem-Mölln eine zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger des Ebsdorfergrundes, vor allem bei Fragen bezüglich des Tiefbaus.  Die Mitarbeiter der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung und des Servicehofes und eine Verwaltungsfachangestellte haben hier ihre Büros und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Insgesamt 19 Beschäftigte arbeiten auf dem gemeindlichen Servicehof, obendrein sind Saisonarbeiter im Einsatz.

Insgesamt 200.000 Euro investiert die Gemeinde in die Modernisierung und Aufwertung des Servicehofes.

Die Umbauarbeiten haben bereits im letzten Jahr begonnen. Rund 90.000 Euro wurden ausgegeben.

Dieses Jahr nochmal 32.000 Euro und der Rest fällt nächstes Jahr an.

Im Frühjahr 2019 soll alles fertig sein. Für die Arbeiten werden insbesondere die Wintermonate genutzt, da dann weniger Grünpflegearbeiten anfallen und die Mitarbeiter selbst mit Hand anlegen können.

Natürlich gehe der laufende Betrieb weiter, erklärt der Leiter des Servicehofes in Heskem-Mölln, Dirk Seidemann.

 

Büroräume erstrahlen in neuem Glanz

Der ehemalige Werkstattraum wurde zu einem modernen Großraumbüro umgewandelt, in dem alle drei Fachdienstleiter (Servicehof, Wasser, Abwasser) ihren Platz haben.

Helle Möbel und neue Fenster werten das Ganze auf und schaffen eine attraktive Arbeitsatmosphäre.

Um Durchsprachen zu halten oder auch mal in Ruhe arbeiten zu können, wurde ein Besprechungsraum geschaffen.

Ebenso wurde der Empfangsbereich zentraler gelegt und ansprechend gestaltet, was insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt.

Die Büros für den Wasserbereich stehen noch auf dem Plan genauso wie ein neuer Sozialraum.

„Wenn man sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt, ist man umso motivierter,“ erklärt Abwassermeister Lars Debelius.

Auch in den Fuhrpark wird investiert

Neben der Modernisierung der Büroräume investiert die Gemeinde auch in den Fuhrpark.

So wurde bereits ein neuer Wasserbus mit auf Maß angefertigter Werkstatteinrichtung für rund 45.000 Euro in Betrieb genommen.

„Ein Mehrzweckfahrzeug, das in mehreren Bereichen eingesetzt werden kann, wie z.B. zum Mulchen oder auch im Winterdienst, werde demnächst angeschafft,“ fügt Dirk Seidemann hinzu.

„Ein kleines technisches Rathaus“

Ebenso wurden die Computer und die Telefonanlage auf den neusten Stand gebracht, was das Arbeiten leichter und effektiver macht. Durch die Vernetzung der Telefonanlagen habe sich die Kommunikation deutlich verbessert, erläutert Bürgermeister Andreas Schulz. So könne man jetzt z.B. direkt zur Verwaltung oder dem GrundBad verbinden und auch Telefonkonferenzen mit anderen Einrichtungen (GrundTreff, GrundBad, Verwaltung u.a.) abhalten.

„Früher war unser Servicehof  eine Straßenmeisterei und ohne Büroräume,“ sagt der Bürgermeister. Heute entspreche er eher einem Bauamt, in dem auch Computerarbeiten anfallen und weitere technische Arbeiten, vor allem im Wasser- und Abwasserbereich.

„Deshalb wird der Servicehof zu einem kleinen technischen Rathaus umgewandelt,“ so das Gemeindeoberhaupt weiter.

Die Gemeinde Ebsdorfergrund ist eine der wenigen Gemeinden, die ihre Zuständigkeit für Wasser und Abwasser behalten haben. Ebenso hat sie das Stromnetz in eigener Hand.

Das bedeute zwar mehr Arbeit und Verantwortung für die Verantwortlichen, mache es aber leichter, Entscheidungen schneller umzusetzen, erklärt Bürgermeister Andreas Schulz abschließend.

 

 

 


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