Extreme Unterschiede bei den kommunalen Steuern

Dienstag, 13. Februar 2018

Bei den kommunalen Steuern gibt es unter den hessischen Gemeinden extreme Unterschiede bei den Hebesätzen.

Der Hebesatz wird mit einer vom Finanzamt individuell ermittelten Steuermesszahl – etwa für eine Immobilie – multipliziert. Dadurch ergibt sich etwa für einen Hausbesitzer der Betrag, den er jährlich an Grundsteuer an die Gemeinde zahlen muss. Die Gemeinden können jeweils selbst die Höhe der Hebesätze festlegen.

Einige Beispiele aus dem vergangenem Jahr:

Gewerbesteuer

Die höchsten Sätze:

  • Ringgau: 480 Punkte
  • Heringen: 480 Punkte
  • Fuldabrück: 475 Punkte

Durchschnitt: 380 Punkte

Die niedrigsten Sätze:

  • Ebsdorfergrund: 368 Punkte
  • Mengerskirchen: 310 Punkte
  • Kefenrod: 310 Punkte
  • Gründau: 300 Punkte
  • Beselich: 285 Punkte

Grundsteuer B

Die Spitzen-Sätze:

  • Nauheim: 960 Punkte
  • Hirzenhain: 840 Punkte
  • Rüsselsheim: 800 Punkte

Durchschnitt: 432 Punkte

Die niedrigsten Sätze:

  • Ebsdorfergrund: 325 Punkte
  • Biebergemünd: 220 Punkte
  • Gründau: 200 Punkte
  • Eschborn: 140 Punkte

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