Großer gemeinsamer Aufruf zu ehrenamtlichen Pflegearbeiten im öffentlichen Bereich

Dienstag, 12. September 2017

Im Zuge vieler gemeindlicher Aktivitäten und im Rahmen von Dorferneuerungsmaßnahmen wurden in jedem Ortsteil attraktive Grünflächen geschaffen. Baumscheiben, Blumeninseln und Gehölzpflanzungen verschönern Ortseinfahrten, die Flächen vor gemeindlichen Einrichtungen und sonstigen öffentlichen Gebäuden, Straßenrändern und vielem mehr.

Positivbeispiel

Positivbeispiel

Wirklich schön sehen die Pflanzungen natürlich nur bei entsprechender Pflege aus.

Die mit den Jahren entstandenen Pflanzflächen und verschönerten Baumscheiben haben inzwischen einen solchen Umfang angenommen, dass eine nachhaltige Pflege durch Mitarbeiter der Gemeinde nicht in wünschenswertem Umfang möglich ist.

Zu zahlreich sind die Standorte.

Angesichts des Klimawandels werden Grünflächen aber immer wichtiger für das Kleinklima. Auch Kleinstlebewesen brauchen sie. Grünflächen statt Steinwüsten lautet unsere Devise nicht zuletzt auch der Optik wegen.

Die Überlegungen der Gemeinde und der Ortsvorsteher gehen dahin, Ehrenamtliche Mitbürgerinnen und Mitbürger zu gewinnen, welche punktuell Standorte verlässlich betreuen. Das wird seitens der Gemeinde so aussehen, dass Hilfsmittel (z.B. Besen, Schaufeln, Müllsäcke, Rasenmäher, Heckenscheren) zur Verfügung gestellt werden und anfallender Grünabfall durch den Servicehof entsorgt wird.

Mit den Ehrenamtlichen wird vereinbart, welche Pflanzflächen durch sie in welchem Rhythmus und Leistungsumfang betreut werden. Jährlich wird für jeden Ortsteil die Summe von 500 € für Pflegearbeiten ausgelobt.

Negativbeispiel

Negativbeispiel

Der Betrag wird an den Ortsvorsteher übergeben, der über die Verwendung des Geldes bestimmt.

Es geht allerdings nicht um Bezahlung, sondern Wertschätzung der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit.

Die Ortsvorsteher und ich rufen hiermit alle Interessierten auf sich zu melden. Dies kann geschehen entweder beim Ortsvorsteher des jeweiligen Wohnortes oder beim Servicehof in Heskem-Mölln unter Rufnummer 06424-30440.

Neue Freiwillige zu gewinnen wird entscheidend sein für die Zukunft unseres Gemeinwesens. Nicht nur für die Umwelt, das Klima und die Optik, sondern auch für die Identifikation mit unseren Dörfern – und als Unterstützer für die Ortsbeiräte und die Gemeinde.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Andreas Schulz, Bürgermeister

Johannes Block, Beltershausen-Frauenberg

Konrad Bier, Leidenhofen

Werner Böckler, Roßberg

Jörg Habiuk, Wittelsberg

Lothar Heidt, Dreihausen

Heinz Martin-Lieser, Heskem-Mölln

Mario Luther, Ebsdorf

Friedhelm Maikranz, Wermertshausen

Jürgen Schäfer, Hachborn

Klaus Sternitzke, Ilschhausen

Helmut Vogler, Rauischholzhausen

 


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