Wir stellen vor: Unsere Betriebe im Grund

Donnerstag, 06. Februar 2014

Unter Mithilfe unseres Mitbürgers Herrn Volker Beilborn startet die Gemeinde eine neue Serie zur Vorstellung unserer Gewerbetreibenden. Nach dem Unternehmerabend, der Einführung des GGG und der Aufstellung der roten überdimensionalen Blumentöpfe mit der Aufschrift „…aus gutem Grund“ gehört diese neue Serie zu dem begonnenen Gemeindebranding.

Der Gemeindevorstand möchte mit diesen Aktionen und Projekten deutlich machen, welche Vielfalt es im Ebsdorfergrund an unternehmerischem Tun in Handel, Handwerk und Gewerbe gibt.
Über 600 Betriebe sind im Ebsdorfergrund gemeldet, kleine und große in unterschiedlichen Branchen. Nach und nach wollen wir diese Betriebe vorstellen.

Volker Beilborn neuDabei hilft der Bürgerreporter Volker Beilborn aus Dreihausen.

Er ist  71 Jahre alt und gebürtiger Marburger.

Durch Heirat kam er in den Ebsdorfergrund, genauer gesagt in den Ortsteil Dreihausen. Der gelernte Schriftsetzer ist Vater von zwei Kindern sowie Großvater von vier Enkeln, die alle in Frankreich wohnen. Er war auch als Krankenpfleger, Pharmareferent und Außendienstmitarbeiter im Medizinbereich tätig, bevor er im Jahre 2005 in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Seit  2011 ist er als Bürgerreporter bei dem Internetforum myheimat hobbymäßig tätig und nun auch für die Ebsdorfergrund – Nachrichten im Einsatz.

Stellvertretend für die Gemeinde danke ich ihm für seine ehrenamtliche Arbeit, hoffe auf ein breites Interesse an der Lektüre und bin selbst gespannt, Neues zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schulz, Bürgermeister

Teil 1

Landfleischerei Heinrich Nau,

Ebsdorfergrund-Wittelsberg, hier wird noch selbst geschlachtet !

Metzgerei NauIn der Landfleischerei Nau in Wittelsberg wird noch vom Chef und seinen Mitarbeitern selbst geschlachtet und verarbeitet. Das Schlachtvieh kommt aus der Region, ich konnte mich heute davon überzeugen, frischer gehts nicht. Die Schweine und Rinder werden im Landkreis gezüchtet und angeliefert. Es entstehen also keine langen Transportwege in Kühlwagen, mit allen Nachteilen: wie hohe Transportkosten, hoher Zeitaufwand und Umweltbelastung durch Autoabgase usw.

Der Betrieb wurde im Jahre 1924, vor nunmehr 90 Jahren, vom Großvater des jetzigen Inhabers gegründet und wird nun in der dritten Generation fortgeführt. Der Begriff Metzgerei hat sich leider umgangssprachlich etabliert, ist aber nicht richtig.
Schaufenster der Metzgerei Nau in Wittelseberg

Es heißt richtigerweise Fleischerei, sowie Fleischerhandwerk, Fleischerinnung, Fleischergeselle usw.

In einer Fleischerei arbeiten Fleischer (bzw. Metzger oder in Österreich auch Fleischhauer). Deren Aufgabe ist die Herstellung, beziehungsweise Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren. Der Betrieb einer Fleischerei ist in Deutschland dem Fleischermeister vorbehalten (Meisterzwang).

Fleischereifachgeschäfte verfügen heute meist über eine Theke, die als Vitrine ausgeführt ist, sowie häufig auch über eine Heiße Theke mit Bain-Marie (franz.: Bad der Marie), ein beheizbares Wasserbecken, in dem zubereitete Fleischgerichte und Fleischkäse warm gehalten und angeboten werden.

Text und Bild: Volker Beilborn

 

 

 


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