Bürgermeister will „Musik(er)garten“ für Ebsdorf

Dienstag, 21. Januar 2014

Areal um das Bürgerhaus soll ab 2016 völlig neu gestaltet  und aufgewertet werden

Von vielen unbemerkt investierte die Gemeinde Ebsdorfergrund in jüngster Vergangenheit 131.000 Euro in die Modernisierung des Bürgerhauses Ebsdorf.

Musik(er)garten EbsdorfJetzt will Bürgermeister Andreas Schulz mit der Bevölkerung seine Ideen von der völligen Neugestaltung des Außenareals diskutieren.

Ab 2016 könnten diese realisiert werden.

Was bisher geschah:

Wenn 2014 auch die restlichen Fenster im Untergeschoss ausgetauscht sein werden, sind alle Fenster

und Türen energetisch ertüchtigt worden, die Beleuchtung wurde auf die energiesparende LED-Technik umgestellt,  ein Notausgang wurde geschaffen, viel Geld wurde für die Sanierung der Kegelbahn ausgegeben, eine neue Trennwand wurde zwischen kleinem und großem Saal eingebaut, die Vertikal-Jalousien wurden ausgetauscht und vieles andere mehr.

DGH Ebsdorf

In 2014/2015 soll das Bürgerhaus in Eigenleistung der Ebsdorfer Dorfgemeinschaft neu gestrichen werden.

Damit aber das neue Farbkonzept auch zur zukünftigen Nutzung des Außenareals passt und die Attraktivität der in die Jahre gekommenen Außenanlage gesteigert wird, will der Bürgermeister im zeitigen Frühjahr einen Meinungs- und Willensbildungsprozess mit den Ebsdorfern anschieben.

Dabei hat er vor allem die weit über die Gemeindegrenzen bekannten Ebsdorfer Chöre im Visier.

Bürgermeister Andreas Schulz kann sich vorstellen, einen Musikpavillon für Auftritte jedweder Art vom Chorkonzert bis zum OPEN-AIR-Kino zu errichten, den Bereich zwischen der OPEN-AIR-Bühne und dem Bürgerhaus als „Musik(er)garten“ in Form einer Biergartennutzung als Ersatz für die in der Nachbarschaft geschlossene Gartenwirtschaft und zur Aufwertung der Kegelbahngastwirtschaft nutzbar zu machen.

Dabei soll auch die Zwester-Ohm Böschung mit Terrassen und Wasser- und Lichtspielen einer erweiterten Nutzung zugeführt werden.

Hier hat der Bürgermeister den Bereich zwischen der Fußgängerbrücke „Am Steinbrunnen“ und der Autobrücke über die Zwester Ohm im Auge.

Auch möchte der Bürgermeister, dass das Land sich in diesem Zusammenhang um die grundhafte Erneuerung seiner Straße (L 3048)kümmert.

Nachdem die Gemeinde sich um ihre Ortseingangsstraße aus Richtung Heskem gekümmert und sie saniert hat.

„Das gesamte Dorf Ebsdorf könnte rd. 25 Jahre nach der gelungenen Dorferneuerung einen weiteren Schub bekommen“, sagt der Bürgermeister und hat dabei auch Ebsdorf als Magneten für den sanften Tourismus, wg. seiner hervorragenden Radwegeanbindung im Auge.
Finanzieren will der Bürgermeister das Projekt zur Hälfte über Europamittel, die ab 2016 auch dafür wieder bereit stehen, mit „Muskelkraft“ sprich Eigenleistung der Bevölkerung und Eigenmitteln der Gemeinde.

 

 

 

 


Zurück zur Startseite