Auch beim Thema Spielplätze

Dienstag, 07. Januar 2014

„Viel hilft nicht immer viel.“

Auf der Heide„Wir im Ebsdorfergrund können die Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge vergleichsweise gut erfüllen, weil wir stets unsere Angebote der (neuen) Zeit anpassen. Übersetzt heißt das, dass wir stets eine Aufgabenkritik durchführen,“ so Bürgermeister Andreas Schulz.

Auch in der Gemeinde Ebsdorfergrund gingen in den vergangenen 15 Jahren die Geburtenzahlen mit dem allgemeinen demografischen Wandel zurück. Konkret heißt das: statt 127 Geburten 1997 – gab es in 2013 nur noch 60; also weniger als die Hälfte! „Auch darauf muss eine Gemeinde auch mit ihren Angeboten und Strukturen reagieren“, so Bürgermeister Andreas Schulz. Und nicht immer werden Spielplätze in den Neubaugebieten der 70er und 80er Jahre heute noch angenommen.

Spielplatz auf der HeideFür weniger Kinder – so hat der Gemeindevorstand beschlossen braucht es nicht mehr 2 oder 3 Spielplätze in einem Dorf.

Denn im Rahmen der permanenten Aufgabenkritik hat sich in der Gemeinde die Erkenntnis durchgesetzt, „dass viel nicht immer viel hilft, sondern das es vielmehr auf die Qualität einer Leistung ankommt. “ Und diese Qualität lässt sich besser herstellen, wenn man sich auf „weniger konzentrieren kann“, so der Bürgermeister.

Schon damals zu Zeiten der Dorferneuerung wurde mit der Dorfgemeinschaft und den Eltern aus 2 Spielplätzen vor und hinter der Grundschule in Hachborn ein besonderer gemacht.

Jetzt will der Gemeindevorstand das Grundstück des Spielplatzes „Auf der Heide“ als Bauplatz verkaufen und die Hälfte des Verkaufserlöses in die weitere Aufwertung des Spielplatzes an der Grundschule investieren. Ziel ist es in jedem Dorf einen besonders spielwerten und attraktiven Kinderspielplatz vorzuhalten.

Also in 13 Dörfern 13 !

Das zu verkaufende Grundstück hat 433 m². Ein Interessent für das Grundstück gibt es bereits. Der Gemeindevorstand hofft, schon im 1. Quartal den Grundstückskaufvertrag abzuschließen und danach den Spielplatz an der Grundschule zum Sommer für die Kinder weiter „aufrüsten“ zu können.

Für alle Spielplätze gibt die Gemeinde jedes Jahr über 30.000 Euro für die Unterhaltung aus und darüber hinaus unterschiedlich hohe Gelder für größere Neu- oder Ersatzbeschaffungen. Die Spielplätze sind für Bürgermeister Andreas Schulz ein Aushängeschild für die Gemeinde. “Für weniger Kinder geben wir heute sogar mehr Geld aus als früher.“ Neben den Spielplätzen hält die Gemeinde auch noch 10 Bolzplätze vor. Die Spielplätze werden 1 x im Jahr durch einen externen Sachverständigen überprüft und „kaputt“ geschriebene oder bemängelte Spielgeräte werden regelmäßig ersatzbeschafft oder repariert. 1 x die Woche kontrolliert eine extra ausgebildete Fachkraft des Servicehofes die 15 Spielplätze im Grund, denn Sicherheit und Sauberkeit auf den Spielplätzen ist den Gemeindeverantwortlichen ebenfalls sehr wichtig.


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