Ein Platz zum Verweilen für Jung und Alt

Dienstag, 29. Oktober 2013

Begegnungsplatz in Leidenhofen eingeweiht

An der Ecke Zollstock/Ebsdorfer Straße in Leidenhofen ist eine neue Attraktion entstanden. Hier stehen nun am  Ortsausgang an der alten Straße nach Ebsdorf zwei schöne Ruhebänke, die zum Verweilen und Plaudern einladen und noch dazu einen wunderbaren Ausblick bieten:

SitzblickJe nach Sitzrichtung hat man einen herrlichen Blick entweder zur Wittelsberger Warte oder zum Frauenberg. Die Anliegerin Martina Ferreira-Vera stellte dafür ein Stück ihres Grundstücks zur Verfügung.

Sieben Eigenleister machten sich in rund 60 Stunden an die Arbeit

SAMSUNGErnst Stolp, Hans Albert von Mettnitz, Danny Ferreira-Vera, Martina Ferreira-Vera, Carsten Heuser, Leon Wachowski und Orstvorsteher Horst Gombert setzten in rund 60 Stunden das Projekt „Sitzblick“ um.

Es wurde gebaggert, gestemmt, betoniert, gepflastert, gerüttelt, geschnitten, gehobelt, gestrichen und letztendlich die Bankfläche montiert. Carsten Heuser pflasterte den Platz professionell mit Basaltsteinen, so dass nun alles rund um ansprechend aussieht.

Ein weiterer Hingucker ist die Sitz – und Rückseite der Bänke, die aus 200 Jahre alten abgelagertem Eichenholz aus Leidenhofen besteht und von Horst Gombert gestiftet wurde.

Einweihung am 18.Oktober

Und auch wenn der Platz schon eine Weile früher fertig war, so wurde er am 18.Oktober offiziell eingeweiht. Die Helfer und Nachbarn warfen bei herrlichem Sonnenschein den Grill an und ließen sich leckere Würstchen schmecken.

Bürgermeister Andreas Schulz bedankte sich bei den Helfern und brachte zur Feier des Tages einige Flaschen Sekt mit. „Der Leidenhöfer Ortsbeirat und die Bürgerinnen und Bürger sind sehr engagiert, wenn es um die Verschönerung ihres Dorfes geht“, sagte der Bürgermeister und wies auf die bereits umgesetzte Verschönerung der Ortseingänge hin, die durch Bepflanzungen aufgewertet wurden.

Hier sei Lavendel die bevorzugte Pflanze, deren Duft und Farbe sich wie ein lila Faden durch das ganze Dorf ziehen soll, erklärte Horst Gombert.

Kosten ca. 750 Euro

Die Kosten für Metallkörbe, Beton, Randsteine, Füllsteine und Schotter beliefen sich auf ca. 750 Euro und wurden komplett von der Gemeinde übernommen. Ebenso lieferte die Gemeinde Material durch den Servicehof.

Die Firma HAT Grau stellte zudem Bagger, LKW und eine Stemmmaschine kostenlos zur Verfügung.

Wie gut der Platz am Ortseingang von Leidenhofen bei der Bevölkerung ankommt, zeigte sich bereits am 3. Oktober.
„Viele Leidenhöfer kamen an diesem Tag hier zusammen“, freute sich Ortsvorsteher Horst Gombert und bedankte sich abschließend bei allen Helfern und bei der Gemeinde für ihre Unterstützung.
„Wir haben mit wenigen Mitteln gemeinsam viel erreicht.“

 

 


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