Landrat Fischbach übergibt Zuwendungsbescheid zur Etablierung und Ausgestaltung des Hugenotten – und Waldenserpfades in der Region Marburger Land

Dienstag, 10. September 2013

Im kommenden Jahr wird der Hugenotten – und Waldenserpfad auch durch die Region Marburger Land führen. Hierfür erhält die Gemeinde Ebsdorfergrund über die Region Marburger Land Fördermittel in Höhe von 64.466 Euro.

Landrat Robert Fischbach übergibt den Förderbescheid an die Gemeinde Ebsdorfergrund. (v.l. Bürgermeister Andreas Schulz, Regionalbeauftragte Carina Zimmermann und Landrat Robert Fischbach)

Landrat Robert Fischbach übergibt den Förderbescheid an die Gemeinde Ebsdorfergrund. (v.l. Bürgermeister Andreas Schulz, Regionalbeauftragte Carina Zimmermann und Landrat Robert Fischbach)

Mit diesem Geld soll die Markierung und Ausstattung einer Abzweigung am Hugenotten – und Waldenserpfad in Angriff genommen werden.
Die Region Marburger Land e.V., die  Stadt Marburg und die Gemeinde Weimar/Lahn beteiligen sich an diesem Projekt. Die Federführung liegt bei der Gemeinde.hugenotten-logo_sbp


Internationales Kooperationsprojekt

„Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser“ ist ein gemeinsames internationales Kooperationsprojekt von Partnern aus Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland.

12 LEADER Regionen (darunter auch die Region Marburger Land unter dem Vorsitz von Bürgermeister Andreas Schulz) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und erklärten sich damit bereit, sich aktiv an der Weiterführung zu beteiligen.

Der Hugenottenpfad folgt dem realen historischen Fluchtweg der Glaubensflüchtlinge aus der Dauphine über Genf bis nach Nordhessen und ist 1800 Kilometer lang.

Dieser europäische Kulturwanderweg soll nun in der Region Marburger Land von Gladenbach/Erdhausen über Lohra, Weimar/Lahn, Ebsdorfergrund nach Marburg/Lahn mit einer Gesamtlänge von 38,5 km mit einem Erlebnisraum in das Gesamtprojekt integriert werden.


Einbindung von Beltershausen und Frauenberg

515px-LEADER-Logo_svgAls zwei von insgesamt sieben Hugenottendörfern im damaligen Hessen-Kassel , die in der Zeit von 1686 bis 1706 entstanden sind, sollen vor allem die Dörfer Beltershausen  und Frauenberg an den Weg eingebunden werden.

Der Frauenberg im Ebsdorfergrund gilt als eine der Waldenser Hochburgen in der damaligen Bewegung. Noch heute erinnern viele Namen wie Brunet, Combé an die Ursprünge und deren Wurzeln.

Schwerpunkt der Maßnahme ist zudem auch die Umgestaltung und Aufwertung des „Alten Friedhofes“ in Beltershausen- Frauenberg gegenüber dem Bürgerhaus in einen „Sinnesgarten“ bzw. „Garten des Wandels“.

europa-logoDieser soll neben der Aufwertung des Kirchbergs in Wittelsberg auch zu einem touristischen Highlight im Ebsdorfergrund werden und dazu beitragen, die Gemeinde und die Region touristisch noch besser zu vermarkten und bekannter zu machen.

Für beide Maßnahmen engagierten sich Bürgermeister Andreas Schulz und die Regionalbeauftragte der Gemeinde, Carina Zimmermann, bei der Region Marburger Land, um Fördermittel von Europa und dem Land Hessen zu bekommen.

Die Gesamtkosten liegen bei 102.000 Euro, wovon 75% auf die Netto Kosten gefördert werden.

 

 


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