Land Hessen legt Trasse für die Ortsumgehung Heskem fest

Donnerstag, 04. Juli 2013

Auf dem Weg zur rechtssicheren Schaffung des Baurechtes für die Ortsumgehung Heskem hat das Land Hessen eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung beauftragen müssen.

Dr. Fischer von Hessenmobil erläutert die Trassenführung der neuen Straße

Verschiedene Parameter (Luft, Wasser, Lärm, Flächenverbrauch, Inanspruchnahme von Böden, Nutzen, Mensch, Tier und Natur) wurden miteinander in Konkurrenz gebracht, einander abgewogen und bewertet. Am Ende wurde vom Land Hessen die Trasse gewählt, die gerichtsfest durchsetzbar ist.

Man mag über den Trassenverlauf je nach Betroffenheit unterschiedlicher Auffassung sein, am Ende muss, – will man die Umgehungsstraße wirklich haben- , die Trassenführung gewählt und genommen werden, die machbar ist.

Für die Gemeindeorgane ist die Entlastung der Menschen in der Ortslage das größte Schutzgut.

Die Anlieger in der Ortslage zu entlasten, sollte aus solidarischer Sicht alle Ortsteile einen. Auch die, die bereits, wie Ebsdorf, Hachborn, Wittelsberg und Rauischholzhausen, eine Umgehungsstraße bekommen haben. Ihnen werde auch von den Heskemern geholfen, weil wir im Grund ortsteilübergreifend zusammenhalten.

Schon einmal vor 30 Jahren wurde wegen der Uneinigkeit des Ortsbeirates eine Trasse, die von Dreihausen aus Mölln und Heskem durchschneiden und auf der anderen Seite (westlich von Heskem verlaufen sollte) verworfen.
Da es nur die östliche und westliche Trassenführung gab und gibt und die neutrale Umweltverträglichkeitsuntersuchung die östliche Trassenführung hervorbrachte, bleibt nun zur Entlastung der Menschen keine andere Wahl.

So könnte die Ortsdurchfahrt befreit vom Straßenverkehr zukünftig aussehen.

Die Gemeindeorgane haben das so akzeptiert und unterstützen das Land Hessen beim Grunderwerb, beim Bau und bei der Vorfinanzierung der Straße.


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