„Schutzmann vor Ort“ für Marburg, den Ebsdorfergrund, Weimar, Fronhausen und Lohra vorgestellt

Mittwoch, 27. Februar 2013

Ab 01. März ist  Polizeioberkommissar  Martin Agel von der Polizeistation Marburg ein „Schutzmann vor Ort“.

Er folgt mit einem erweiterten Zuständigkeitsbereich dem im Oktober 2012 in den Ruhestand verabschiedeten Hans-Heinrich Menche.

Martin Agel ist dauerhafter Ansprechpartner und Bindeglied für die Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Institutionen und Ämter nicht nur für die Stadt Marburg, sondern auch für die Südkreisgemeinden Ebsdorfergrund, Weimar, Fronhausen und Lohra.

Polizeipräsident Manfred Schweizer stellte ihn am Montag, 25. Februar vor und begrüßte dazu Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel und  die Bürgermeister aus den Südkreisgemeinden.

Sein Dienstbüro hat der neue Schutzmann vor Ort wie bisher bei der Polizeistation Marburg. Hier ist er grundsätzlich unter der Telefonnummer: 06421/406223 erreichbar.

Darüber hinaus werden Bürgersprechzeiten in den Kommunen des südlichen Kreisgebietes eingerichtet. Die Veröffentlichung dieser Bürgersprechzeiten erfolgt in den örtlichen Gemeindeblättern.

„Der Schutzmann vor Ort ist Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Er soll vor Ort Kontaktpflege auf der Straße betreiben und ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen im Rahmen der öffentlichen Sicherheit haben“, erläuterte Polizeipräsident Schweizer.

„Der „Schutzmann vor Ort“ erhöht die örtliche Polizeipräsenz, verbessert das Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Polizei, intensiviert die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Institutionen und Ämtern und steigert dadurch insgesamt das Sicherheitsgefühl.“

Neben seinen Präsenzdiensten wirkt er in Gremien wie z.B. Runden Tischen oder Präventionsräten mit, nimmt an Ortsbeiratssitzungen, öffentlichen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder Infoabenden teil oder hält Vorträge z.B. in Jugend- oder Senioreneinrichtungen sowie in Betrieben.

Einen besonderen Teil seiner Aufgaben umfasst die Nachsorge von Kriminalitätsopfern. Der „Schutzmann vor Ort“ nimmt Kontakt auf und bietet Hilfe an, um die Folgen der Straftat zu minimieren.

Der 48-jährige Martin Agel ist neben dem für den nördlichen Dienstbezirk zuständigen Polizeioberkommissar Martin Schneider der zweite „Schutzmann vor Ort“ bei der Polizeistation Marburg.

Martin Agel versieht seit 1994 Schichtdienst bei der Polizeistation Marburg und kennt die örtlichen Gegebenheiten sehr gut. Er sammelte in der Vergangenheit Erfahrungen in der Präventionsarbeit bei der bekannten Aktion BOB und ist zukünftig als Moderator/Multiplikator des Programms zur Förderung der Zivilcourage „Gewalt, Sehen, Helfen“ des Netzwerks gegen Gewalt vorgesehen. Darüber hinaus unterstützt er zukünftig das PIT-Team*  der Martin-Luther-Schule.

Durch die Fortführung des Konzeptes „Schutzmann vor Ort“ und den erweiterten Zuständigkeitsbereich gibt es nunmehr für alle Städte und Gemeinden im Dienstbezirk der Polizeistation Marburg einen Schutzmann vor Ort.

Hier geht’s zur Internetseite der Polizei … bitte anklicken

 

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse – und Öffentlichkeitsarbeit 

*PIT bedeutet Prävention im Team. Es handelt sich um ein Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung und beinhaltet neben der Durchführung eines Anti-Gewalt-Trainingsprogramms mit Schülern/Schülerinnen den Ansatz der Teambildung mit den für Gewaltprävention verantwortlichen Institutionen Schule/Jugendhilfe und Polizei.

Das Gruppenbild zeigt von links nach rechts: Polizeirat Alfons Schold (Leiter der Polizeistation Marburg), Bürgermeister Georg Gaul (Lohra) Bürgermeister Reinhold Weber (Fronhausen), Polizeipräsident Manfred Schweizer, Kriminaldirektor Ralph-Dieter Brede (Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf), Polizeioberkommissar Martin Agel (Schutzmann vor Ort), Oberbürgermeister Egon Vaupel, Bürgermeister Andreas Schulz (Ebsdorfergrund) und Bürgermeister Peter Eidam (Weimar).


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