Eine chinesische Delegation interessiert sich für das Energiekonzept des Ebsdorfergrunds

Dienstag, 27. November 2012

Immer häufiger gilt das Interesse unterschiedlicher Gruppen dem Energiekonzept der Gemeinde Ebsdorfergrund, das in seiner Besonderheit aus zahlreichen und unterschiedlichen Projekten besteht und als Ganzes die Grundlage bietet, die Gemeinde Ebsdorfergrund bis 2020 energieautark zu machen.

Energieautark bedeutet, dass die Menge Energie, die als Strom, Gas und Öl bei uns in der Gemeinde verbraucht wird, aus eigenen Quellen ausreichend produziert und demzufolge ersetzt wird.
Der hier produzierte Strom (aus Biogasanlage und Photovoltaik) wird in das vorhandene, von der Gemeinde zurückgekaufte Stromnetz eingespeist. Das Bio- bzw. Erdgas versorgt die angeschlossenen öffentlichen Gebäude und Haushalte in Beltershausen-Frauenberg und Cappel.

Die Abwärme versorgt das Schwimmbad, die Schule und anzuschließende Haushalte. Die Biogasanlagen sind ein Garant kontinuierlicher Energieversorgung, wohingegen Sonne und Windkraft von den Gegebenheiten abhängig sind.
Alle Projekte, wie auch der Bau kommunaler Windanlagen und Holzhackschnitzelanlagen nutzen vorhandene Energiequellen, unterstützen damit die Wirtschaftskraft der Gemeinde, schaffen Arbeitsplätze und sichern Existenzen, bieten den Bürgern schon bei geringen Einlagen gute Zinserträge und das wichtigste, sie sind ein Beitrag zur Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit für zukünftige Generationen.

Chinesische Wissenschaftler, zu Gast bei der Justus-Liebig-Universität Giessen, besuchten zusammen mit dem Lehrstuhlinhaber Prof. Waldhardt und einigen Examensstudenten die Gemeinde.

Die Erste Beigeordnete Elisabeth Newton und Thomas Rein von der Biogasanlage Mölln erläuterten die verschiedenen Verfahren und Leistungsfakten. Die gemeinsame Sprache war natürlich Englisch, denn selbst 日安 (Guten Tag) und 再见 (Auf Wiedersehn) bleibt für uns unaussprechlich.


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