Neue Impulse für die Dorferneuerung:

Mittwoch, 05. September 2012

– Wittelsberg setzt auf Nachhaltigkeit und Außenwirkung –

Unter dem Motto „Blühendes Wittelsberg“ startete das 1.Projekt das im Rahmen der Dorferneuerung in Wittelsberg umgesetzt werden soll, und zwar den „Dorfplatz mit Leben zu füllen.“
Bei dieser Feier wurde das neue Gemeindebranding auf dem Marktplatz mit einem bunten Programm offiziell eingeführt.

Bürgermeister Andreas Schulz eröffnete die Veranstaltung und begrüßte in seiner Ansprache die vielen Wittelsbergerinnen und Wittelsberger, die gekommen waren, um gemeinsam auf dem Marktplatz zu feiern. Denn im Rahmen der Dorferneuerung solle auch der Ortskern belebt und eine kommunikative Mitte geschaffen werden, so der Bürgermeister in seiner Rede. Voraussetzung dafür ist die Mitwirkung des Frischmarktes „Wilhelm“, des Gasthauses Nau und vor allem des Denkmalschutzes.

Für Leckereien und Getränke war natürlich bestens gesorgt und die Band „Max Control“ brachte Rock- und PopKlassiker von Mike and the Mechanics, den Bee Gees, Queen und vielem mehr zurück auf die Bühne. Die Kinder hatten die Möglichkeit, verschiedene Blumenkübel bunt unter Anleitung von Heike Schick zu bemalen. Eine Zaubershow sorgte mit ihren lustigen Zaubertricks für viel Gelächter bei Groß und Klein.

„…aus gutem Grund“ – Verlosung und Einführung des neuen Gemeindebrandings

„Die Dorferneuerung befindet sich zurzeit im Umbruch“, führte Martina Berckhemer vom Fachdienst Dorferneuerung und Regionalentwicklung beim Landkreis Marburg – Biedenkopf aus. Der Trend gehe weg von `Fassadenverschönerungen´ und hin zur Nachhaltigkeit und Innenentwicklung, wie es sich auch bei der Dorferneuerung in Wittelsberg zeige.

„Das Potential liegt bei den Menschen und den Gewerbetreibenden“, so Berckhemer weiter, und diese gelte es zu stärken.

„Wir möchten die Gemeinde und ihre Unternehmen bekannter machen, – und das auch über die Regionsgrenzen hinaus, “ sagte Bürgermeister Andreas Schulz und leitete mit diesen Worten den Höhepunkt der Veranstaltung ein. Nämlich die Verlosung der ersten 25 von insgesamt 200 roten Blumenkübeln mit der Aufschrift „…aus gutem Grund“, die demnächst im Gemeindegebiet vor den Türen der Gewerbetreibenden aufgestellt werden sollen.

Jeder der 75 Wittelsberger Gewerbetreibenden hatte die Chance, einen solchen Kübel zu gewinnen. Was es mit dieser Aktion auf sich hat, erklärte der Bürgermeister sogleich:

„Dieser rote Blumenkübel soll eine Art Marketingmaßnahme für die Unternehmen in der Gemeinde sein.“ Was  „Made in Germany“ für Produkte aus Deutschland ist, solle „…aus gutem Grund“ für Produkte aus der Gemeinde gelten.

„Solche Maßnahmen werden manch einem vielleicht lustig vorkommen, aber diese Werbemaßnahme hat eine große Wirkung nach außen“, sagte Hartmut Kind vom Planungsbüro SP Plus aus Bad Nauheim, welches die Dorferneuerung in ihrer Umsetzung begleitet und schon viel Erfahrung mit der Bewerbung von Städten und Gemeinden sowie Unternehmen gesammelt hat.

Der Ebsdorfergrund zeichne sich besonders dadurch aus, dass hier Projekte initiiert werden, die von weitreichender Bedeutung sind, so Kind weiter und fügte abschließend hinzu: „Eine Entwicklung ist nur so gut, wie das Potential der Menschen, die in dem Ort leben und die dazu beitragen, dass dieser auch lebenswert bleibt. Die Dorferneuerung in Wittelsberg ist eine Dorferneuerung, bei der es nicht nur um Umbaumaßnahmen geht.“

 

 


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